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Ne me quitte pas

Kontrastreicher lässt sich ein Konzert wohl nicht denken, und doch gehört alles genau so zueinander: Neue Musik, Barockmusik und französisches Chanson.

Leichtigkeit und die Schwere, beides gibt es im Konzert der Camerata Bern unter der Federführung von Jeroen Berwaerts, der das Ensemble nicht nur anführt, sondern in seiner Doppelbegabung zu erleben ist: Als Solist auf der Trompete und als Chansonnier.
Die ungewöhnlichen Klangkombinationen in diesem Konzert haben ihren Ursprung im neuen Trompetenkonzert der Schwedin Britta Byström: Sie wünscht, nein: fordert, dass ihr Trompetenkonzert mit barocken Klängen und Chansons von Jacques Brel kombiniert wird, weil ihr Stück von beidem quasi genährt wird. Et voilà: Da haben wir also den unterschwelligen Faden, der alles in diesem Konzert verbindet, scheint es auch noch so verschieden zu sein.

Tomaso Albinoni: Konzert für Trompete d-Moll op. 9/2
Arthur Honegger: Sinfonie Nr. 2 für Streichorchester und Trompete
Britta Byström: Pischop. Konzert für Trompete und Streicher (2025, Uraufführung)
Jean-Philippe Rameau/Jacques Brel: Suite tragique. Chansons von Jacques Brel und Tänze aus Rameaus Oper «Dardanus»

Camerata Bern
Jeroen Berwaerts, Leitung, Trompete und Chansonnier

Konzert vom 1. November 2025, Zentrum Paul Klee, Bern

Das Konzert steht unbeschränkt zum Nachhören zur Verfügung.

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