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40 Jahre Iranische Revolution – Chomeini und die Folgen

1979 kehrt Ayatollah Chomeini nach über 14 Jahren aus dem Exil in den Iran zurück. Er beseitigt die Reste der Herrschaft des Schahs und gründet einen fundamentalistischen Gottesstaat. Die Folgen der Revolution zeigen sich bis heute – im Iran, in der islamischen Welt und im Westen.

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Chomeini errichtet eine «Herrschaft der Gottesgelehrten», eine Theokratie. Der anfänglich von den Massen gefeierte Revolutionsführer zeigt sich schon bald als Gewaltherrscher, der jede Opposition skrupellos verfolgt.

Der iranische Autor Amir Hassan Cheheltan schildert in seinem aktuell auf Deutsch übersetzten Roman «Der standhafte Papagei» das historische Revolutionsjahr als literarisches Tagebuch aus der Innensicht des Zeitzeugen.

Trotz der rückwärtsgewandten Umwälzungen vor 40 Jahren hat auch im heutigen Iran die Moderne Einzug gehalten. Zumindest in der Metropole Teheran, bei Kunstschaffenden und in der jüngeren Generation, die mit zunehmendem Unwillen und Protest mehr Freiheiten einfordern.

Buchhinweis: Amir Hassan Cheheltan: Der standhafte Papagei. Erinnerungen an Teheran 1979. Matthes & Seitz 2018

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