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Der japanische Kaiser und die Mythologie

Es ist ein historischer Moment in Japan. Kaiser Akihito tritt zurück und übergibt das Zepter an seinen Sohn Naruhito. Damit beginnt in Japan sowohl eine neue Epoche wie auch eine neue Zeitrechnung. Kontext über die älteste Monarchie der Welt und ihren Gründungsmythos.

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Das japanische Kaiserhaus ist die älteste Erbmonarchie der Welt. Der japanische Kaiser – auch Tenno, himmlischer Herrscher genannt – hatte zeitweise gottähnlichen Status. Die Legende sagt, dass der erste Kaiser von Göttern – genauer der Sonnengöttin Amaterasu - abstammt. So jedenfalls steht es in den Chroniken aus dem 8. Jahrhundert. Sie gehören zu den ältesten literarischen Erzeugnissen Japans.

Heute ist der Kaiser gemäss Verfassung das Symbol des Staates und der Einheit des Volkes. Er gilt als Bewahrer der Traditionen und verkörpert den Geist der Nation. Und er ist auch oberster Priester des Shintoismus, der Volksreligion Japans.

Kontext geht den Fragen nach: Was in den ältesten Chroniken Japans steht. Was sie mit dem Status des Kaisers zu tun haben. Welche Rolle die Götter und die Religion dabei spielen. Und was das alles mit dem heutigen Japan zu tun hat.

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