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Künste im Gespräch – Musikgeschichte und (Musik-)Geschichten

Einblick in die Geschichten von Pflegebedürftigen in der Westschweiz gibt der Dokumentarfilm «À l'école des philosophes». Eindrücke von der Musiklandschaft Afrikas zeigt eine Reportage. Ansichten einer Queer-feministischen Rapperin aus Schweden verschafft das Norient Musikfilm Festival.

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Wie funktioniert die Einschulung von geistig beinträchtigten Kindern? Das wollte der Westschweizer Dokumentarfilmer Fernand Melgar wissen. Er hat während anderthalb Jahren für seinen Film «À l'école des philosophes» eine Schulklasse für pflegebedürftige Kinder in Yverdon begleitet. Er porträtiert Schülerinnen, Schüler, ihre Eltern und die intensive Arbeit der Lehrerschaft.

Viele Künstlerinnen und Künstler aus den ehemaligen französischen Kolonien ziehen nach Paris und beginnen von dort aus ihre internationalen Karrieren. Auch europäische Festivals wie die Weltmusikmesse WOMEX galten bislang für viele als Sprungbrett. Mit der Folge, dass afrikanische Musik häufig nach europäischen Massstäben und Hörgewohnheiten beurteilt wurde. Seit ein paar Jahren sind jedoch deutliche Veränderungen im Gange. Noch hat Afrikas Musikkultur mit vielen Problemen zu kämpfen, doch der Wunsch nach Selbstbestimmung nimmt bemerkenswerte Formen an.

Das Norient Musikfilm Festival zeigt in seiner 9. Ausgabe in Bern, St. Gallen und Lausanne 14 Filme zu Tanz, Liebe, Tradition, Futurismus, Migration und Krieg aus aller Welt. Einer davon widmet sich der Rapperin Silvana Imam. Die queer-feministische Schwedin mit litauisch-syrischen Wurzeln spricht für eine junge Generation, die sich gegen gängige Geschlechternormen auflehnt und den Rassismus bekämpft. Der Dokumentarfilm «Silvana – eine Pop-Love-Story» erzählt ihre Geschichte.

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