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Ist die Schweizer Diskussionskultur verroht?

Von einer "absoluten Verrohung der Sitten" sprach Bundesrätin Keller-Sutter während des Abstimmungskampf zum Covid-Gesetz Ende November. Statt mit Argumenten wurde oft mit Drohungen und Beleidigungen gefochten. Mark Balsiger, Politik-Analyst in Bern, denkt über die Diskussionskultur im Land nach.

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Die Schweiz sei eine "Diktatur", Bundesrat Berset ein "Diktator", das Covid-Zertifikat "faschistisch" tönt es von der einen Seite. "Covidioten" und "Schwurbler" schallt es von der anderen. Laute Minderheiten prägen politische Debatten. Warum ist das so? Wie kann die stille Mehrheit diesem Lärm entgegenwirken? Bedeutet "Freiheit" heute einfach "ich mache, was ich will und kümmere mivch nicht um die Anderen"? Der Berner Politik-Analyst Mark Balsiger macht sich im Gespräch mit Raphael Zehnder Gedanken über die schweizerische Diskussionskultur. Ist sie, wie alt Bundesrat Couchepin sagte, eine "Diskussionsunkultur" geworden?

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