Die Kochbegeisterung ist jedoch zweischneidig: Möglicherweise schauen deshalb so viele anderen gerne beim Kochen zu, weil sie selbst kaum mehr kochen – und deshalb mehr Zeit haben.
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Zwischen Rezept und Foodporn – der Boom der Kochshows
Am Fernsehen, im Internet und auf Social Media ist die Begeisterung fürs Kochen allgegenwärtig. Sendungen boomen, wenn darin gebraten, gebrutzelt und gebacken wird. Der Herd sei heute ein Ort der Selbstinszenierung, sagt Kulturhistoriker Rudolf Trefzer im Talk mit Host Felix Münger.
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Sendungen zu Kochinhalten gab es schon in früheren Jahrzehnten. Der heutige Boom ist Ausdruck des enormen Wohlstandszuwachses in der westlichen Welt. Befördernd wirkt die Globalisierung, welche praktisch alle Produkte verfügbar macht und auch in unseren Breitengraden immer exotischere Gerichte ermöglicht.
Die Kochbegeisterung ist jedoch zweischneidig: Möglicherweise schauen deshalb so viele anderen gerne beim Kochen zu, weil sie selbst kaum mehr kochen – und deshalb mehr Zeit haben.
Die Kochbegeisterung ist jedoch zweischneidig: Möglicherweise schauen deshalb so viele anderen gerne beim Kochen zu, weil sie selbst kaum mehr kochen – und deshalb mehr Zeit haben.