03.05.2026, 12:38 Uhr
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Paloma Selma: «Ich möchte Räume für Begegnungen schaffen»
Die ehemalige Tänzerin Paloma Selma musste ihre Karriere wegen eines Bühnenunfalls vorzeitig beenden. Seither setzt sich dafür ein, Kultur und soziale Arbeit zu verbinden: als Gründerin des Surprise-Strassenchors ebenso wie als Leiterin des Basler Tanzfests.
Moderation:
Irene Grüter
, Redaktion:
Irene Grüter
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Wer aus eigener Erfahrung weiss, wie sich Brüche im Leben anfühlen, hat mehr Verständnis für Menschen in schwierigen Situationen, sagt Paloma Selma. Sie wuchs in der spanischen Hafenstadt Valencia auf und verliess ihre Heimat schon in jungen Jahren, um professionelle Tänzerin zu werden. Nach ersten Engagements in Bonn und Berlin kam sie 2001 nach Basel, um in der Compagnie von Richard Wherlock zu tanzen. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere riss während einer Vorstellung eine Sehne in ihrem Fuss. Danach sei sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch eine Weile verletzt gewesen, sagt Paloma Selma im Rückblick. Es fiel ihr nicht leicht, ihre Identität als Tänzerin aufzugeben, doch dann fand sie einen neuen Weg, indem sie sich für die Verbindung von Kultur und Sozialem einsetzte. In «Musik für einen Gast» erzählt sie von ihrem Engagement für das Basler Tanzfest und für den «Surprise-Strassenchor», den sie vor rund 20 Jahren gegründet hat. Und sie erklärt am Beispiel ihrer Musikwünsche, was auf Spanisch «Duende» bedeutet.
Die Musiktitel:
- Fréderic Chopin: Nocturne Es-Dur op. 9 Nr. 2
(Lars Vogt, Klavier)
- Irene Cara: Fame
- Camarón, Tomatito & de Lucía: Como el agua
- Edvard Grieg: Åses Tod, aus Peer Gynt
(Estonian National Symphony Orchestra; Paavo Järvi, Leitung)
- Miriam Makeba: Malaika
- Celia Cruz: La vida es un carnaval