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Porträt: Sarah Maria Sun

Sie verschlingt Noten und Partituren wie andere Bücher oder Torten: die Sängerin Sarah Maria Sun. Und sie liebt Klänge, in denen unsre Gegenwart widerhallt.

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Die 40-jährige Sopranistin ist eine der gefragtesten Sängerinnen im Bereich der zeitgenössischen Musik und in ihrer Agenda stehen Auftrittstermine am Opernhaus Zürich, in der Elbphilharmonie Hamburg oder am Cervantino Festival in Mexico City.

Dabei ist Sarah Maria Sun keineswegs eine Künstlerin, deren Welt sich auf die vier Wände einer Bühne oder eines Konzertsaals beschränkt. Als hellsichtige Beobachterin reflektiert sie über kultur- und gesellschaftspolitische Phänomene unserer Zeit: zum Beispiel über das Rollenbild der Frau im zeitgenössischen Repertoire, über die #MeToo-Debatte oder über den Sinn von neuen Konzertformen. Ihre Überlegungen verbinden sich dabei immer wieder eng mit der Musik, die sie als Sängerin verkörpert. Werke und Interpretationen, die oft in intensiver Zusammenarbeit mit Komponisten wie Heinz Holliger, Dieter Schnebel oder Helmut Lachenmann entstanden sind. Cécile Olshausen hat sich mit Sarah Maria Sun unterhalten.

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