Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Wenn KünstlerInnen Musik machen: Eine Geschichte der Wechselspiele

Ob Yves Klein mit seiner «Symphonie Monoton-Silence», das aus Künstlern zusammengesetzte Improvisationskollektiv «Selten gehörte Musik» oder die Künstlerin Emily Sundblad, die romantische musikalische Collagen schafft.

Jetzt hören
Download

Wenn sich bildende Künstlerinnen und Künstler der Musik zuwenden oder komponieren, dann kann es sehr poetisch, frei und radikal zugehen.

Gerade in der Neuen Musik wird es heute immer selbstverständlicher, dass Gattungsgrenzen verschwimmen. Doch die Ausstellung «Doppelleben» in der Bundeskunsthalle Bonn zeigt, dass sich Wechselspiele zwischen Kunst und Musik schon durch das ganze 20. Jahrhundert ziehen. Bereits 1913 komponiert Marcel Duchamp mithilfe des Zufalls und 1952 verschreibt sich Gerhard Rühm in seinem «Eintonstück» der radikalen Reduktion. Bekannt sind diese Stücke allerdings weniger.

Völlig zu Unrecht, finden Eva Badura-Triska und Edek Bartz, die die Ausstellung kuratiert haben. In Musik unserer Zeit sprechen sie über ihre beeindruckende Recherche: Warum verlassen bildende Künstlerinnen und Künstler ihr Atelier und gehen auf die Bühne? Wie tragen sie ihr künstlerisches Denken in die Musik? Und was haben sie zu bieten in Sachen Handwerk und Professionalität?

Gespielte Musik