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Sébastien Daucé hebt einen musikalischen Schatz

Es war 1653 die pure barocke Propaganda: «Le ballet royal de la nuit». Eine Ballettaufführung, in der der damals 15-jährige Ludwig XIV. selbst nach allen Regeln der federleichten Sprungkünste mittanzte und so zum «Sonnenkönig» wurde.

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Komponisten, Ballettmeister, Dichter und Bühnenbildner hatten an dem aufwändigen Gesamtkunstwerk gearbeitet, sieben Mal wurde es aufgeführt. Danach verschwand ein Grossteil der Noten.

300 Jahre nach dem Tod des «Sonnenkönigs» hat der Cembalist, Dirigent und Musikwissenschaftler Sebastian Daucé den Versuch einer umfassenden Rekonstruktion des Staatsballetts gewagt. Der Bretone lebt in Paris und hat im vergangenen Sommer ein paar Wochen im südfranzösischen Aix-en-Provence verbracht. Dort haben wir Sébastien Daucé getroffen. Im Gespräch philosophiert er über die Geschmäcker des Südens und erzählt von der Einzigartigkeit der Musik am französischen Königshof.

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