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Nur der weibliche Hopfen trägt die begehrten kleinen Zäpfchen.
SRF
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Hopfenernte

Hopfen wächst als Staude, das heisst, er bildet jeden Frühling neue, meterlange Triebe aus dem Wurzelstock, blüht und friert im Herbst wieder ganz ab. Wenn man ihn gut pflegt, bringt er doppelte Ernte.

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Im September werden Hopfenblüten geerntet: Ohne Hopfenblüten gibt es kein Bier. Getrocknet braucht man sie zum Beispiel auch für Tee, für Likör, für einen Kräuterschnaps oder für ein Hopfenkissen.

Nur weiblicher Hopfen trägt Zäpfchen
Hopfen blüht von Mitte August bis Mitte September. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Nur der weibliche Hopfen trägt die begehrten kleinen Zäpfchen, die so schön den Gartenzaun schmücken – oder dem Bier seine bitterherbe Note verleihen.

Hopfen überwintern
Kommen die ersten kalten Nächte im Herbst, frieren die Hopfentriebe bis zum Boden zurück, alles wird braun und dürr. Der Hopfen überwintert in seinem kompakten Wurzelwerk und fühlt sich unter einer Decke von gutem Kompost und schützendem Laub wohl.

Hopfen ist langlebig
Hopfen ist sehr langlebig und wird von Jahr zu Jahr kräftiger. So kommen im Frühling bis zu 20 frische, schmackhafte Schosse aus einem Stock. Die jungen Schösslinge kann man als Spinat oder fein gehackt im Rührei geniessen.