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Der Meerrettich reicht in lockeren Böden über 50 cm in die Tiefe und kann so dick wie ein stattliches Rüebli werden.
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Meerrettich – mehr als eine Wurzel!

Meerrettich (Armoracia rusticana) ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit Pfahlwurzeln.

Die dicken Meerrettich-Wurzeln werden möglichst tief ausgegraben. Die vielen Seitenwurzeln abgenommen und schräg in den Boden gelegt - diese sorgen für eine gute Ernte im nächsten Jahr.

Wer zu viel Meerrettich im Garten hat, verschenkt die dünnen Seitenwurzeln weiter, denn aus jeder Seitenwurzel treibt ein neuer Meerrettichstock.

Meerrettich bringt eine vielseitige Ernte:

  • Die dickeren Pfahlwurzeln werden von Mitte November bis Ende Februar geerntet.
  • Im Frühling pflückt man die jungen, zarten Blätter: sie verleihen grünem Kopfsalat eine würzige Schärfe.
  • Im Juni werden die weissen, duftenden Blüten geerntet - sie sind im Geschmack zuerst süss, dann entwickelt sich am Gaumen eine leichte Schärfe.

Meerrettich gedeiht auch sehr gut in einem 50 cm grossen Topf und bereichert den Balkongarten mit seiner vielseitigen Ernte.

Im Frühling wird er mit Kompost und Gemüsedünger genährt und mit Rasenschnitt oder Chinaschilf gemulcht. So bleibt die Bodenfeuchtigkeit über längere Zeit zu erhalten

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