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«Heb di fescht» – Der Rückblick auf eine Fasnacht, die keine war

Die Fasnacht ist aus Trotz geboren. Dieser alte Satz bewahrheitet sich einmal mehr. Denn trotz des Verbots durch Bundesrat und Regierung war in Basel Fasnacht. In Privatwohnungen, kleinen Kneipen oder immer dann, wenn Ruedi Geburtstag hat.

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Es war ein Schock, als die Basler Regierung aufgrund der Weisung des Bundesrates wegen des Corona-Virus die Fasnacht verbot. Man fühlte sich wie geohrfeigt, denn die Fasnacht ist das Heiligste, was Basel zu bieten hat.

Nach der Fasnacht lässt sich feststellen: es hat sie trotzdem gegeben. Zwar keine offizielle und dank der breiten Solidarität der Bevölkerung mit dem Entscheid auch keine erzwungene, sondern eher eine Fasnacht der Energie. Weil Ruedi auch noch Geburtstag hatte und eine Feier im privaten Rahmen veranstaltete, gab es sogar eine Chance für einen halbwegs legalen Schnitzelbank.