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Ort ohne Wiederkehr. «Überwachen und Strafen» in Port Arthur

1642 entdeckte der Niederländer Abel Tasman die «Insel unter der Insel». Im 19. Jhdt. entstand auf Tasmanien eines der gefürchteten Gefängnisse Australiens: Port Arthur. Es diente dem britischen Empire als Sträflingskolonie. Heute gehört Port Arthur zum UNESCO-Welterbe und ist ein Touristenmagnet.

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Altehrwürdig würde man die Einrichtung nennen, wäre sie eine Universität. Stattdessen saßen hier britische Sträflinge ein; Schwerkriminelle, politische Häftlinge und viele wegen Kleinigkeiten verurteilte Briten. In Port Arthur wurde auch die Isolationshaft erfunden. Wie Macht und Mächtige das Individuum drangsalieren, das hat Michel Foucault vor knapp 50 Jahren beleuchtet: «Überwachen und Strafen» gilt als eines seines wichtigsten Werke. Der französische Philosoph sah Disziplin als wesentliche Technologie der Macht.

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