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In der Schweiz gibt es 29'000 registrierte Geocacherinnen und Geocacher
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Beim Wandern einen Schatz suchen

Geocachen ist eine digitale Schatzsuche und kann beispielsweise mit einem Spaziergang, einer mehrtägigen Wanderung, einem Städtebummel oder dem Reisen verbunden werden.

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Eine digitale Schatzsuche? Das hört sich an wie ein Spielnachmittag an einem Kindergeburtstag. Geocachen ist jedoch auch oder vor allem etwas für Erwachsene. Mittels GPS-Daten und zum Teil kniffligen Rätseln suchen die Geochacherinnen und Geocachern nach Verstecken unter Bäumen, in Rissen von Mauern, unter Treppen etc.

Verschiedene Schwierigkeitsgrade

Auf der ganzen Welt gibt es laut der Internetseite www.geocache.ch über drei Millionen Verstecke. In der Schweiz sind es über 37'000. Teilweise sind sie leicht auffindbar. Andere widerum sind sehr schwierig bis unmöglich zu finden. In die Kategorie unmöglich gehört ein Versteck auf der Raumstation ISS. Extrem schwierig sind die 51 Verstecke in der Antarktis, eines am Südpol und in Nepal auf über 5500 m.ü.M. Bei jedem Versteck ist der Schwierigkeitsgrad (1 bis 5) angegeben. So kann man die Herausforderung, der man sich stellt, bewusst wählen. Es empfiehlt sich, einfach anzufangen. Vielleicht sogar in der eigenen Region.

Individueller Anreiz

Viele Geocacherinnen lieben die Aktivität, weil sie Natur, Bewegung, Erlebnis und Abenteuer miteinander verbinden. Was man an Ausrüstung mindestens braucht, ist ein GPS taugliches Gerät. Die meisten Smartphones, gekoppelt mit einer entsprechenden App genügen. Noch besser eignen sich richtige GPS-Geräte. Bevor man beginnen kann, muss man sich auf der Geo-Cache-Seite anmelden und einloggen. Die meisten Portale empfehlen dafür www.geoaching.com. Dort findet man alle notwendigen Informationen, um mit dem Geocachen loszulegen.

Zusätzlich benötigt man noch einen Stift. Sobald man den «Cache» nämlich gefunden hat, schreibt man sich in das sogenannte Log-Buch ein.