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Ein Teddybär als Stellvertreter für das innere Kind.
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Was ist das innere Kind?

Es geistert durch die sozialen Medien, ist Thema vieler Ratgeberbücher und Podcast und sogar Thema in einem Krimi, das innere Kind. Bloss, was ist das innere Kind genau? Und wie kann man mit ihm in Kontakt treten?

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Das sogenannte innere Kind begleitet uns von der Geburt bis zum Tod. «Das innere Kind ist ein bisschen wie unser seelisches Innenleben», sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli Hofstetter. Es handelt sich um ein Konzept, das sich in der Psychotherapie etabliert hat.

«Das innere Kind ist sehr verletzlich», sagt die Psychotherapeutin. Es beginnt über die Jahre hinweg Erfahrungen zu sammeln, schöne und schmerzhafte. Gegen letztere entwickelt es Schutzstrategien. «Das kann ein innerer Kritiker sein, der die Person abwertet», aber auch ein Beschützer, der vor äusseren Einflüssen schützt, ist möglich.

Am inneren Kind kann man selbst arbeiten, es gibt genug Ratgeberliteratur auf dem Markt. Die Therapeutin empfiehlt aber professionelle Hilfe. Es geht beim inneren Kind ums Eingemachte, da schadet ein Profi nicht.

Man kann schon mal versuchen mit dem inneren Kind in Kontakt zu treten, sagt die Therapeutin. Dazu nimmt man ein Stofftier oder ein bestimmtes Kissen und versucht mit diesem in Kontakt zu treten. Was für Gedanken und Gefühle kommen, wenn man sich auf dieses stellvertretende innere Kind einlässt?

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