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Legende: Woher diese Dringlichkeit, ernstere Themen anzusprechen? Neben der aktuellen Weltlage wollten Lo & Leduc auch ein durchlässigeres, verletzlicheres Album schreiben. Von links nach rechts: Lo, «SRF 3 punkt CH»-Moderatorin Céline Werdelis und Leduc. Bild: SRF / Lukas Blatter

27.03.2026, 19:03 Uhr Vom Partyhit zur Krise: Lo & Leduc schlagen neue Töne an

Auf ihrem neuen Album «Krise als Chanson» schlagen Lo & Leduc ungewohnt ernste Töne an. Statt eingängigen Ohrwürmern über Liebe oder die Vorwahl eines Mobilfunkanbieters geht es um Krieg, Klimakrise und soziale Ungleichheit.

Im Interview erzählen sie, weshalb sie Krisen nicht als Chancen verklären – wie wir diese Redewendung sonst verwenden –, sondern als Realität anerkennen und in Songs verarbeiten. Daher auch der Albumtitel «Krise als Chanson». Es ist ihr direktestes Album. Leduc ergänzt: «Direkt auch mit sich selbst: Es ist so etwas wie ein Ringen mit sich und der Welt – aber vielleicht wird genau dieses Ringen plötzlich zum Tanz.» Das erklärt wiederum die tanzenden Zinnsoldaten auf dem Albumcover.

Sie hätten an Hits wie «Ig o», «Jung verdammt» oder «079» anknüpfen können, entschieden sich jedoch für den unbequemeren Weg und halten uns den Spiegel hin. Leduc sagt weiter: «Bei diesem Album geht es für mich um mehr als sonst – mir geht es um Verbindung», erklärt Leduc. «Wenn es mit irgendjemandem etwas macht oder an irgendeinem ‹z’Nachttisch› ein Gespräch anregt, bin ich sehr glücklich.»

Das ganze Videointerview und den Artikel findet ihr im Link weiter unten.

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