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Thea Dorn: Die Pandemie der Einsamkeit
abspielen. Laufzeit 58:41 Minuten.
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Thea Dorn: Die Pandemie der Einsamkeit

Wer oder was vermag Trost zu spenden, im Angesicht tiefster Vereinsamung, Erschöpfung, Trauer? Die Literatin und Philosophin Thea Dorn im Gespräch mit Wolfram Eilenberger über den neuen, alltäglichen Kampf gegen Einsamkeit und Trostlosigkeit – und wie man ihn bestehen kann.

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Die Erfahrung der Pandemie wirft uns auf elementare Ängste und Erfahrungen zurück. Unter ihnen auch die der Todesangst, Todesnähe und Trauer. In ihrem neuen Roman «Trost – Briefe an Max» schildert die deutsche Schriftstellerin, Philosophin und Moderatorin Thea Dorn die Erfahrungen einer erwachsenen Frau, deren Mutter im Krankenhaus an Covid-19 verstorben ist, ohne dass man voneinander hätte Abschied nehmen können. Der geschilderte Kampf, als Trauernde Trost zu finden, ja überhaupt bei Trost zu bleiben, führt zu tiefen philosophischen Fragen: Gibt es eine Versöhnung mit unserer Endlichkeit? Worin liegt der Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein? Welche Hilfe, wenn überhaupt, bieten Kunst oder Philosophie in Zeiten tiefster Verzweiflung? Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger weist die Philosophin Dorn, trotz allem, Wege zurück in eine unsterbliche Lebenslust.