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Antonio Loprieno.
Keystone
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«Der Vertrauensverlust in die Wissenschaft ist gefährlich»

Das Wort des Gelehrten gilt in Zeiten von Wikipedia nicht mehr viel. Antonio Loprieno, der Präsident der europäischen Akademien, findet die Wissenschaftsskepsis gefährlich. Warum, erklärt er bei Ivana Pribakovic.

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«Im Normalfall stellen wir uns Wissenschaft und Religion als gegensätzliche Welterklärungen vor. In der Wissenschaft geht es um objektives Wissen und in der Religion um subjektiven Glauben. Das ist aber eine äusserst naive Vorstellung. Auch in der Wissenschaft spielt der Glaube eine zentrale Rolle, und nicht selten wird am Glauben an bestimmte Theorien oder Paradigmen wider besseres Wissen festgehalten. Man ‹weiss› das, was man wissen möchte und woran man glaubt». Das schreibt kein Wissenschaftskritiker, kein Verschwörungstheoretiker, sondern ein Professor in der NZZ. Die Kritik und Zweifel an den Wissenschaftlern sind noch viel grösser unter Nicht-Akademikern. Woher kommt die Skepsis? Und wohin führt sie?

Antonio Loprieno hat Antworten. Und er findet diesen Vertrauensverlust in die Wissenschaft brandgefährlich. Der Ägyptologe und Linguist ist Präsident der europäischen Akademien der Wissenschaften(ALLEA). Zum 25jährigen Bestehen der ALLEA wollte das «Tagesgespräch» vom quasi höchsten Rektor der EU wissen, was daran so geföhrlich sein soll und wie Loprieno eine Brücke zwischen der Wissenschaft und der Gesellschaft bauen will.

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