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Fabrizio Gilardi, Verantwortlicher für die Selects-Medienstudie (links) und Anke Tresch, Leiterin des Wahl-Forschungsprojekts Selects.
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Die Klima- und Frauen-Wahl von 2019

Bei den Wahlen am 20. Oktober gelang es den Grünen erstmals, die Zehnprozent-Hürde zu nehmen. Der Frauenanteil erreichte einen historischen Höchststand. Wie es dazu kam, erklären Anke Tresch von der Universität Lausanne und Fabrizio Gilardi von der Universität Zürich im Gespräch mit Iwan Lieberherr.

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Tresch und Gilardi haben für das wissenschaftliche Forschungsprojekt Selects, das vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert wird, die letzten eidgenössischen Wahlen analysiert. Sie haben Wählerströme untersucht nach den Gründen für die Verschiebungen gesucht, unter anderem bei Nachwahlbefragungen von Wählerinnen und Wählern, aber auch bei der Befragung von Kandidierenden für den National- und Ständerat. Darüber hinaus wurde die Berichterstattung in den Medien analysiert und die Wahlkampfkommunikation von Parteien und Kandidierenden in den sozialen Medien.

Das lässt Rückschlüsse zu auf die Gründe der Wählerverschiebungen. So zeigt sich, dass vor allem von frühere SP-Wähler diesmal ihre Stimme den Grünen gegeben haben. Und das, obschon die SP ihre Anhänger sehr gut mobilisieren konnte. Ganz im Gegensatz zur SVP, deren Stammwählerschaft den Urnen eher fernblieb, obschon die SVP die treuste Stammwählerschaft überhaupt hat.

Die Analyse zu den eidgenössischen Wahlen vom vergangenen Herbst – im «Tagesgespräch» mit Anke Tresch, der Leiterin des Wahl-Forschungsprojekts Selects, und mit Fabrizio Gilardi, dem Verantwortlichen für die Selects-Medienstudie.

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