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Der Sportökonom und Olympiasieger Hippolyt Kempf.
SRF. Karoline Arn
abspielen. Laufzeit 26:25 Minuten.
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Hippolyt Kempf: Besserer Leistungssport – und die neuen Hürden

Wie geht es den Spitzenathletinnen und -athleten? Löhne, Berufsaussichten und auch die Chancen auf gute Leistung haben sich verbessert, zeigt eine neue Studie des Bundesamtes für Sport. Sportökonom Hippolyt Kempf, ehemaliger Olympiasieger in der nordischen Kombination, ist Gast im Tagesgespräch.

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Die Olympischen Spiele in Tokio beginnen in wenigen Wochen. Jedes Team möchte möglichst viele Medaillen nach Hause bringen, denn Gold, Silber und Bronze fördern das Prestige eines Landes – auch der Schweiz. 2012 endeten die Sommerspiele in London alles andere als glorreich; das Bundesamt für Sport ging über die Bücher und wollte das Rezept für erfolgreichen Leistungssport mit einer grossen Befragung von Athletinnen, Athleten, Trainer und Funktionärinnen herausfinden. Seither ist vor allem die Unterstützung gewachsen - mehr Geld erhielten die einzelnen Athleten, mehr Geld gabs aber auch für Trainingsanlagen und Ausbildung. Fast zehn Jahre später zieht der Bund heute in einer zweiten grossen Studie Bilanz. Das Bild ist um einiges positiver, die Löhne, aber auch die Karriere- und Berufsaussichten haben sich im Leistungssport deutlich verbessert. Verändert hat sich aber auch das Verhältnis zum Erfolg; Medaillen-Gewinn darf auch für Swiss-Olympic nicht mehr das einzige Ziel sein, das haben die Schikanen und der unmenschliche Drill bei den Turnerinnen gezeigt. Der Sportökonom Hippolyt Kempf war selber 1988 Olympiasieger in der Nordischen Kombination – heute ist er beim Bundesamt für Sport zuständig für die Wissenschaft und Innovation. Seine Arbeit an der Studie zum Zustand des Leistungssportes musste er letztes Jahr kurzerhand unterbrechen, um eine Studie zu den wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus für den Sport zu machen. Auch die Pandemie hat im Leistungssport einiges grundlegend verändert. Hippolyt Kempf ist Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

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