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Heidi Simoni, promovierte Psychologin und Expertin für frühkindliche Bildung und Kurt Fluri, Solothurner Stadtpräsident und FDP-Nationalrat und Präsident des schweizerischen Städteverbands.
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abspielen. Laufzeit 25:34 Minuten.
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Soll der Staat auch in die frühe Kindheit eingreifen?

Die «Politik der frühen Kindheit» steht weit oben auf der politischen Agenda: Das Wohl der Kinder, Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollen staatlich gefördert werden. Ist das nötig? Im «Tagesgespräch» fragen wir die Expertin Heidi Simoni und den Politiker Kurt Fluri.

Eine gute «Politik der frühen Kindheit» diene nicht nur den Kindern und Familien, sondern der Gesellschaft als Ganzes – so die Expertenmeinung. Angebote wie familienergänzende Betreuung, Gesundheitsberatung und Sprachförderung sollen deshalb ausgebaut werden. Der Bundesrat gibt sich diesbezüglich allerdings zurückhaltend. Anders die Städte und Gemeinden, die vom Bund verlangen, mehr Verantwortung zu übernehmen bei der frühkindlichen Politik. Heute befasst sich die nationalrätliche Bildungskommission mit dem Thema.

Gelegenheit für eine Auslegeordnung im «Tagesgespräch»: Marc Lehmann diskutiert mit Heidi Simoni – die promovierte Psychologin ist Expertin für frühkindliche Bildung und leitet in Zürich das Marie Meierhofer-Institut für das Kind. Und mit Kurt Fluri – der Solothurner Stadtpräsident und FDP-Nationalrat ist Präsident des schweizerischen Städteverbands, der nachdrücklich eine aktivere Kinderpolitik auf Bundesebene fordert.