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Tankred Stöbe.
Copyright: © Oliver Barth
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Tankred Stöbe: «Tief bewegt vom Leid in Afghanistan»

Die Uno spricht von einer dramatischen humanitären Lage in Afghanistan. Der Hilfsbedarf sei enorm. Tankred Stöbe von «Ärzte ohne Grenzen», der soeben von einem Einsatz in Afghanistan zurückgekehrt ist, beschreibt im «Tagesgespräch» die aktuelle Lage.

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Hunger, Dürre, Gewalt, hunderttausende Vertriebene, eine schwere Wirtschaftskrise und eine tiefe, strukturelle Armut: Afghanistan ist ein Land am Abgrund. Die Uno schätzt, dass die Hälfte der 38 Millionen Afghaninnen und Afghanen Essensrationen, Wasser oder Medikamente braucht. Vor einer Woche an einer Uno-Geberkonferenz hat die internationale Gemeinschaft mehr als eine Milliarde Dollar Hilfe für Afghanistan zugesagt. Zugleich wurden Forderungen bezüglich Menschenrechte an die herrschenden Taliban gestellt. Wie zeigt sich das Ausmass der Krise vor Ort in Afghanistan? Und lässt sich humanitäre Hilfe an Bedingungen knüpfen? Darüber haben wir mit Tankred Stöbe gesprochen. Der Intensivmediziner aus Berlin arbeitet für die privat-finanzierte Hilfsorganisation «Ärzte ohne Grenzen» und ist soeben von einem Einsatz in Afghanistan zurückgekehrt. Seit knapp 20 Jahren hilft er Menschen in Krisengebieten. Über seine Einsätze hat der Arzt vor zwei Jahren das Buch «Mut und Menschlichkeit» geschrieben. Barbara Peter hat Tankred Stöbe in Basel zum Gespräch getroffen.

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