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Marcel Salathé, Epidemiologe von der ETH Lausanne (links) und Heinz Karrer, Präsident des Dachverbands Economiesuisse.
Keystone
abspielen. Laufzeit 27:29 Minuten.
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Wege aus dem Lockdown: Handelt der Bundesrat zu vorsichtig?

Die einen dürfen wieder loslegen, die andern müssen warten: Die schrittweise Lockerung der Corona-Verbote ruft gemischte Reaktionen hervor. Die Zielkonflikte zwischen wirtschafts- und gesundheitspolitischen Anliegen sind offensichtlich. Wie sind sie zu lösen? – fragen wir im «Tagesgespräch».

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Der Stillstand des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in der Schweiz soll vorsichtig gelockert werden, der Bundesrat hat gestern dargelegt, wie er sich das vorstellt. Knapp zwei Monate nach dem ersten Corona-Fall in der Schweiz ist damit klar: Eine rasche Rückkehr zur Normalität wird es nicht geben. Nun zehrt der Lockdown nicht nur an den Nerven, er bedroht auch unseren Wohlstand. Aber wie bringt man Freiheitsbedürfnisse, wirtschaftliche Aktivität und medizinische Sicherheit auf einen Nenner?

Im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann diskutieren: Marcel Salathé – der Epidemiologe von der ETH Lausanne zählt zu den gefragtesten Stimmen in der Krise. Er gehört der wissenschaftlichen Task Force an, die der Bundesrat ins Leben gerufen hat, um Wege aus dem Lockdown zu finden. Und: Heinz Karrer – der ehemalige CEO des Energiekonzerns Axpo vertritt seit sieben Jahren als Präsident des Dachverbands Economiesuisse die Interessen der Schweizer Wirtschaft.