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Wie Wildtiere im Winter überleben

Der Winter in der Schweiz ist hart für Wildtiere, besonders in den Bergen. Doch die Tiere haben diverse Strategien um gut durch diese Jahreszeit zu kommen und möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Wir blicken auf spannende Beispiele vom Schneehasen bis zum Stadtfuchs. 

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Der Schneehase ist schon dem Namen nach ein Winterexperte. SRF-Wissenschaftsredaktor Daniel Theis erklärt im Treffpunkt, dass der Schneehase sich dank einem besonders dicken Fell warm hält. Ausserdem verwertet er die wenig auffindbare Nahrung mehrfach, frisst kurzerhand seinen eigenen Kot. Und er setzt auf viel Ruhephasen.

Auch der Stadtfuchs hält sich mit einem dicken Pelz warm, ist jedoch aktiver. Ganz im Gegensatz zum Igel, der macht einen klassischen Winterschlaf, etwas was erholsamer klingt als es effektiv ist, weiss Daniel Theis. Und kleine Vögel, sie fallen in kalten Winternächten in eine Art Starre, kühlen mehrere Grad herunter, ihre Haut sogar teilweise bis knapp über den Gefrierpunkt. Trotzdem müssen sie jeden Tag fressen um die nächste Nacht zu überleben. 

Viele Tiere, viele Strategien über die man erstaunlich viel weiss. Schwieriger ist die Frage zu beantworten, ob Tiere eigentlich auch frieren, so wie wir Menschen und wie man das wissenschaftlich Messen könnte.

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