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21.02.2026, 09:12 Uhr Wieso kann kalter Schnee vor Kälte schützen?

In den Bergen ist sehr viel Schnee gefallen - und diese eisige Decke hat eine überraschende Eigenschaft. Wir schauen uns die "Daunenjacke der Natur" genauer an und wie sie in der Tierwelt und in den Alpen wirkt.

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In den letzten zwei Wochen hat es in den Alpen sehr viel geschneit – mit entsprechend grosser Lawinengefahr. So gefährlich Schnee auch sein kann, so faszinierend ist seine Eigenschaft als natürlicher Isolator. Frischer Pulverschnee besteht zu einem Grossteil aus eingeschlossener Luft, und Luft leitet fast keine Wärme. Genau deshalb enthalten auch modernes Isolationsmaterial und Daunenjacken viel Luft.

Dank der isolierenden Wirkung von Schnee bleibt es in einem Iglu oder in einer Eisbärenhöhle deutlich wärmer (also weniger kalt) als in der arktischen Umgebung. Dieser Effekt tritt auch bei uns auf: Im Winter bremst eine Schneedecke auf gefrorenen Seen das weitere Eiswachstum. Umgekehrt schützt eine Schneedecke die Gletscher im Sommer unter anderem deshalb vor der aufkommenden Wärme.

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