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Bundesräte und Bundesweibel an der Eröffnung der Expo 64, mit dem Riesen Gulliver im Hintergrund.
keystone-sda
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Wie der Riese Gulliver den Bundesrat das Fürchten lehrte

Ein Fragebogenspiel an der Expo 64 provoziert eine Zensur durch den Bundesrat. Im Rahmen einer Attraktion will der Riese Gulliver die Schweizer Volksseele ergründen. Er fragt frech, witzig und zu provokativ für den Bundesrat. Aus dem Gulliver-Spiel wird die Gulliver-Affäre.

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Kann man ein guter Schweizer sein und erst um 9 Uhr aufstehen? Soll die Schweiz ihre Neutralität überdenken? Das sind Fragen, die der Riese Gulliver stellt an der Expo 64, an der Landesaustellung in Lausanne. Es sind heikle Fragen. Zu heikel für den Bundesrat: Er interveniert und zensuriert. Die Antworter der Expobesucher sollen unter Verschluss bleiben. «Ich bin nicht erstaunt, aber dass politische Zensur solche Ausmasse annehmen konnte, finde ich monumental», sagt der emeritierte Soziologieprofessor der Uni Lausanne, René Levy in der Zeitblende. Gulliver-Schöpfer Charles Apothéloz erinnert sich in Archiv-Interviews an die Auseinandersetzungen mit dem Bundesrat. Und die Zeitblende zeigt, wie ein Teil der teil überraschenden Antworten doch noch ans Licht kam.

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