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Podcast «Zambo-Bus» Fussball – «Yes, we can!»

Edina (14) und Selena (14) spielen beide Fussball. Im Podcast lernen sie Profi-Stürmerin Brandy Breitenmoser (27) vom FC Winterthur kennen und erhalten Tipps für auf und neben dem Fussballfeld.

Audio
Fussball – yes we can!
23:57 min, aus Zambo-Bus Podcast für Kinder vom 23.09.2021.
abspielen. Laufzeit 23:57 Minuten.

Selena und Edina (beide 14) spielen für ihr Leben gern Fussball. Neben Schule, Hausaufgaben und ein wenig Freizeit ist viel Training angesagt. Heute dürfen die beiden mit Fussballprofi und FC Winterthur-Stürmerin Brandy Breitenmoser trainieren. «Zambo-Bus»-Reporterin Angela Haas hat es möglich gemacht:

Männer- und Frauenfussball sind unterschiedlich bekannt – aber warum?

Männerfussball ist weltweit der beliebteste Sport. Irgendwann begannen die Fussballer, Geld zu verdienen, da sie viel Publikum ins Stadion oder vor den Fernseher lockten. Die weltbekanntesten Spieler wie Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi verdienen mehrere Millionen Franken im Jahr.

Dass Profi-Fussballerinnen praktisch nichts verdienen, wusste ich nicht!
Autor: Selena (14) Junge Fussballerin

Von solchen Summen können Frauen und Mädchen im Moment nur träumen. Frauenfussball ist weniger verbreitet, da den Frauenfussballclubs die Aufmerksamkeit der Medien und deshalb auch das Geld von Sponsoren fehlt. Somit erhalten nur ganz wenige Fussballerinnen einen Lohn, auch wenn in vergleichbaren Ligen die Männer schon längst etwas verdienen.

Ich trainiere bis zu fünf Mal in der Woche und am Wochenende sind Spiele angesagt – und doch erhalte ich keinen Lohn als Fussballerin.
Autor: Brandy Breitenmoser Stürmerin FC Winterthur Frauen / Nationalliga B

Genau diese Situation soll sich ändern! Viele Frauenvereine möchten mehr Publikum ins Stadion locken und Medien sollen häufiger über Frauenspiele berichten, wie zum Beispiel aktuell über die WM-Qualifikation. Viele Mädchen wollen einem Verein beitreten und es werden immer wieder Mädchenteams gegründet. Selena spielt zum Beispiel in einem reinen Mädchenteam. Edina spielt dafür als einziges Mädchen in einem Jungenteam. «Beides hat Vor- und Nachteile», stellen die beiden fest.

Fussball hat mit vielen Gefühlen und mit Leidenschaft zu tun! Da vergessen wir sogar die Hausaufgaben.
Autor: Edina und Selena Junge Fussballerinnen (beide 14)

Auf dem Feld und im TV – Fussball ist beliebt!

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In der Schweiz gibt es über 1300 Fussballvereine. 270'000 Menschen sind in einem Verein dabei, die meisten davon sind Kinder und Jugendliche. Etwa 10 Prozent davon sind Mädchen oder Frauen.

Fussball im TV ist nochmals beliebter! Den EM-Final der Männer (England gegen Italien) haben 1.2 Millionen Menschen auf SRFzwei verfolgt – also fünfmal so viele wie in der Schweiz in einem Verein spielen.

Und was denkst du zum Thema?

Spielst du in einem Fussballverein? In einem Mädchen-, Jungen- oder Mix-Team? Welche Mannschaft ist deine liebste? Verfolgst du im TV oder im Stadion die Spiele? Was denkst du über die Unterschiede im Frauen- und Männerfussball? Schreib doch einen Blog über deine Fussball-Erfahrungen.

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