Greifvögel sind die perfekten Jäger der Lüfte. Sie können extrem gut fliegen, haben einen Hakenschnabel, scharfe Krallen und enorm gute Augen. Beim Besuch in der Greifvogelstation Berg am Irchel (ZH) erlebt SRF Kids Kinderreporterin Narina (11) die Tiere hautnah.
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Bild 1 von 3. Ein junger Bartgeier in der Greifvogelstation. Bildquelle: SRF / Lara Egli.
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Bild 2 von 3. Vor der grossen Vitrine betrachtet die Kinderreporterin Narina all die eindrücklichen Greifvögel. Andi Lischke weiss alles über diese Tiere und beantwortet jede Frage von Narina. Bildquelle: SRF / Lara Egli.
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Bild 3 von 3. Das helle rotbraune Federkleid gibt dem Rotmilan seinen Namen. Wenn er fliegt und die Sonne durch seine Federn scheint, leuchtet er von unten rötlich. Bildquelle: SRF / Lara Egli.
- Greifvögel leben fast überall auf der Erde. Nur in der Antarktis und auf einigen Inseln kommen sie nicht vor.
- «Du hast aber Adleraugen!» Kennst du diese Aussage? Und weisst du, woher diese Redewendung kommt? Greifvögel, insbesondere der Adler, haben extrem gute Augen. Sie haben eine Art eingebautes Vergrösserungsglas in den Augen und sehen viel besser als wir Menschen. So sehen die Greifvögel ihre Beute auch von hoch oben aus der Luft.
- Greifvögel sind grösstenteils fleischfressende Vögel. Je nach Art fressen Greifvögel ganz verschiedene Tiere: Insekten, Amphibien, Reptilien, Fische, Vögel, Nagetiere und sogar grössere Säugetiere wie Rehe oder Gämsen. Manche fressen auch Aas, also den Körper von toten Tieren. Einige Greifvögel fressen nebst dem Fleisch auch Früchte.
- Das wichtigste Werkzeug eines Greifvogels sind die Füsse mit den spitzigen und grossen Krallen. Die Form und Grösse der Krallen zeigt, welche Beute das Tier jagt. Denn die meisten Greifvögel jagen und töten ihre Beute mit den Krallen. Ein Falke, der fliegende Vögel jagt, hat lange Beine und lange Krallen. Kurze Beine und kurze Krallen haben vor allem die Greifvögel, die ihre Beute zum Töten auf den Boden schlagen.
- Greifvögel haben einen krummen und spitzen Schnabel: den Hakenschnabel. Die Grösse und die Form sind je nach Vogel unterschiedlich. Adler haben zum Beispiel einen grossen, kräftigen Schnabel. Damit töten sie grosse Beutetiere. Greifvögel mit kleinerem Schnabel, jagen auch kleinere Tiere.
- Für die Jagd kreisen viele Greifvögel hoch oben in der Luft und wenn sie die Beute erblicken, stürzen sie auf sie herab und greifen das Beutetier mit ihren starken Krallen. Und übrigens: Alles, was die Greifvögel beim Fressen nicht verdauen können, spucken sie einfach wieder aus. Das ausgespuckte Knäuel aus Haaren, Federn und Krallen heisst Gewölle.
- Der Wanderfalke ist der schnellste Vogel der Welt. Im Sturzflug stürzt sich dieser Greifvogel mit über 300 km/h auf seine Beute.
- Bei den Greifvögeln sind meist die Weibchen grösser als die Männchen.
Wenn Greifvögel Hilfe brauchen
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Bild 1 von 3. Verletzte Greifvögel oder Junge, die aus ihrem Nest gefallen sind, können hier an der Greifvogelstation in Berg am Irchel abgegeben werden. Das Team sorgt sich um die Tiere und lässt sie so schnell wie möglich wieder frei. Bildquelle: SRF / Lara Egli.
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Bild 2 von 3. Solange die jungen Greifvögel noch nicht fliegen können, werden sie in einem Gehege umsorgt. Bildquelle: SRF / Lara Egli.
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Bild 3 von 3. Durch die Futterklappe werden die Vögel gefüttert. Bildquelle: SRF / Lara Egli.
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