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Auserlesenes zum Nachlesen Bei diesen Geschichten haben wir die Zeit vergessen

Nicht verpassen: Die Redaktion Kultur Online empfiehlt zum Jahresende fünf ihrer liebsten Longreads.

Der Tag, an dem Vater verschwand

Ein Boot auf dem Wasser zwischen Schilf.
Legende: Ein Vater verschwindet auf dem Neuenburgersee. SRF / Yvonne Rogenmoser

Wenn der Vater untertaucht: 1981 verschwindet ein Mann spurlos im Neuenburgersee – und hinterlässt seine Ehefrau und sechs Kinder. Erst ein Jahr später taucht er wieder auf.

Wie ist es, den Vater auf Zeit zu verlieren? «Kontext»-Redaktorin Maya Brändli hat mit den beiden Söhnen gesprochen. Entstanden ist eine einzigartige Geschichte, einfühlsam erzählt.

(Danja Nüesch)

Schweizer in der Waffen-SS

Junge Männer marschieren in Uniform auf einer Landstrasse, einer zeigt den Hitlergruss.
Legende: Für Hitler an die Front: Viele meldeten sich freiwillig für die Waffen-SS. Auch Schweizer. Getty Images / ullstein bild

Rund 2000 Schweizer kämpften freiwillig in der Waffen-SS. Einige von ihnen bereuen bis heute nichts: Die Gehirnwäsche hält an.

Ein zeitloses Lehrstück über fehlende Perspektiven und falsche Hoffnungen, präzise und nüchtern erzählt.

(Christian Schaub)

Grossvater, erzähl mir vom Techno

Jugendliche Raver mit bunten Perücken.
Legende: Techno wird 30: Von diesem Nz Nz kann auch die Generation ü40 ein Lied singen. Keystone / MICHELE LIMINA

Die Geschichte des Nz Nz Nz: Journalist Tobi Müller geht auf eine Reise in die 80er, nach Detroit und Berlin.

Er erzählt vom Techno. Einer Musik, die schon immer mehr als Musik war, nämlich in Vinyl gepresster Zeitgeist.

(Andres Hutter)

Kinder der Mafia

Ein Junge steht mit dem Rücken zur Kamera vor Spielautomaten.
Legende: Seit Kinderschuhen in der Mafia: im Süden Italiens beginnen so viele Lebensläufe. Pietro Masturzo/L'Espresso

«Papa zeigt, wie man tötet»: Bereits der Titel des Artikels von Sabine Bitter erschüttert.

Sie zeichnet die Spuren von Kinder und Jugendlichen nach, die in Italien von klein auf am Tropf der Mafia hängen. Die mit und mitten in der Kriminalität aufwachsen – heute und gar nicht so weit von hier.

(Mirja Gabathuler)

Leben mit dem Dumbphone

Ein Mann hält ein Nokia Telefon in der Hand.
Legende: Ein Dumbphone. Gott sei Dank! SRF/Oscar Alessio

Ohne Smartphone leben? Das ist nichts für mich. Dachte ich mir zumindest, bis ich mich von diesem Text ein bisschen dissen liess. Es sind keineswegs herabwürdigende Zeilen. Mich beeindrucken aber die vernichtenden Pointen des Autors und Dumbphone-Besitzers Stefan Gubser.

Er will niemanden davon überzeugen, ohne Smartphone zu leben. Vielmehr erzählt er davon, wie es ist, wenn man sich für den «Charme des Ungefähren» entscheidet. Und der Zufall war schon immer cooler als der Plan.

(Ana Matijasevic)