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Film & Serien «Defiance» – Ausserirdische als Asylanten

Verschiedene Alienrassen lassen sich auf der Erde nieder, um ein neues Leben zu beginnen. Den Menschen gefallen die neuen Einwanderer nicht. Statt einer Ausschaffungsinitiative gibt es Krieg. Unser DVD-Serientipp: «Defiance» – eine etwas andere Geschichte über Migration.

Darum geht es

Im Jahr 2013 kommen Ausserirdische auf die Erde. Ihr Planet ist zerstört worden und nun suchen sie eine neue Heimat. Die Menschen sind von den Einwanderern aus dem All nicht begeistert. Zu fremd sind ihre Sitten und Bräuche. Da eine Integration, wie viele glauben, nicht möglich ist, bricht schliesslich ein Krieg aus. Am Ende gibt es keine Gewinner. Die Raumschiffe sind zerstört, die Aliens endgültig auf der Erde gestrandet. Rassismus und Vorurteile existieren nach wie vor. Die Bewohner der Stadt «Defiance», die auf den Ruinen von St. Louis erbaut wurde, haben sich dafür entschieden, trotz der Ressentiments zwischen Menschen und Ausserirdischen, eine neue, friedliche Zivilisation aufzubauen.

Legende: Video Die ersten 90 Sekunden abspielen. Laufzeit 1:34 Minuten.
Aus Kultur vom 27.05.2015.

Der Sexappeal

«Defiance» ist wie ein Western – nur mit Aliens statt Indianern. In der verkommenen Stadt gibt es einen Sheriff und Duelle; der Tod lauert hinter jeder Ecke. Kriminelle Explemare der Spezies Homo Sapiens wie auch kriminelle Aliens treiben ihr Unwesen. Die Wälder und Steppen sind von ausserirdischen Monstern bevölkert. Obwohl Bürgermeisterin Rosewater versucht ihre Bürger, so gut es geht, unter Kontrolle zu halten, gibt es zwischen den rivalisierenden Spezien Auseinandersetzungen und mysteriöse Todesfälle, die geklärt werden müssen. Trotz intensiver Ermittlungen kommt bei den Protagonisten die Romantik nicht zu kurz. Wobei besonders das exotische Liebesspiel der Ausserirdischen ins Auge sticht. «Defiance» ist actionreich, bunt und voll unerwarteter Wendungen.

Legende: Video Der Geruch der Serie abspielen. Laufzeit 2:04 Minuten.
Aus Kultur vom 27.05.2015.

Was man wissen sollte

Mit «Defiance» haben sich die Produzenten auf eine neue Ebene der Multimedialität gewagt. Zeitgleich mit der Serie wurde das gleichnamige Videospiel lanciert. Es ist ein Spiel mit unbegrenzter Teilnehmerzahl; die Spieler können sich sich der virtuellen Bevölkerung von «Defiance» anschliessen. Ziel der Macher war es, dass Spiel und Serie inhaltlich verzahnt sind. Figuren der TV-Serie benutzen Gegenstände, deren genaue Herkunft nur der Gamer kennt. Verlässt ein Charakter in der Serie für einige Zeit die Stadt, wird seine Geschichte im Spiel weitererzählt.

Legende: Video Der Hintergrund abspielen. Laufzeit 1:03 Minuten.
Aus Kultur vom 27.05.2015.

Wer die Serie gucken sollte

«Defiance» ist für Leute,

  • die endlich wieder eine Serie mit Ausserirdischen sehen wollen.
  • die Western vermissen.
  • die schon immer wissen wollten, wie es aussehen würde, wenn Aliens die Erde mitbevölkern würden.
  • die damit leben können, dass nicht alle ihre Fragen in der Serie beantwortet werden.
  • die Freude an erotischem Gruppenbaden in einer weissen Flüssigkeit haben.
  • die schon immer eine Fantasiesprache lernen wollten (was die Untertitel der Alien-Sprache «Castathian» möglich machen).
Legende: Video Julie Benz abspielen. Laufzeit 0:43 Minuten.
Aus Kultur vom 27.05.2015.

DVD:

«Defiance» Staffel 1 und 2 bei Universal Pictures.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Sandra Herrman, Stuttgart
    Hinter der Serie dürfte mehr Realität stecken als es sich die meisten vorstellen können. Besonders interessant fand ich die Aussage über die fünf Rassen, weil ich diese Zahl schon vor einigen Jahren gehört habe. Das Problem beim Thema Ausserirdische ist, dass dieses in einer Rede von Reagan am 21.09.1987 vor der UN bereits thematisiert wurde und im Kontext von NWO gebraucht wird. Ferner wissen wir über unsere Herkunft gar nichts. Wird in dieser Serie gar unsere eigene Herkunft dargestellt?
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