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Auf Kajütenbetten liegen junge Männer.
Legende: Vor allem das Warten bestimmt ihren Tagesablauf: Flüchtlinge in einem der fünf Schweizer Empfangszentren. Keystone
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Gesellschaft & Religion Wer sind die Flüchtlinge, die zu uns kommen?

Trotz der kalten Jahreszeit hat der Strom der Flüchtlinge nach Europa nicht abgenommen. In der Schweiz kommen seit Anfang Monat jeden Tag rund 250 Personen an. Wer sind sie? Wie sind sie in die Schweiz gekommen, und warum? Fünf Flüchtlinge erzählen von ihrer Flucht, von ihrer Angst, ihrer Hoffnung.

5 Porträts von Flüchtlingen

  • Audio
    Kerim aus Irak
    02:36 min, aus Kultur kompakt vom 23.11.2015.
    abspielen. Laufzeit 02:36 Minuten.

    Kerim aus Irak

    Kerim, ein 25-jähriger Kurde aus dem irakischen Mossul, wollte nicht für den IS kämpfen und floh in die Schweiz. Vor gut zwei Wochen ist er in Kreuzlingen angekommen. Er berichtet über seine Heimat, seine Flucht und seine Hoffnung.

  • Audio
    Rima aus Syrien
    02:13 min, aus Kultur kompakt vom 24.11.2015.
    abspielen. Laufzeit 02:13 Minuten.

    Rima aus Syrien

    Die meisten Flüchtlinge sind Männer, oft auch minderjährige. Für Frauen ist die Flucht eine grössere Herausforderung, vor allem, wenn sie alleine reisen. Rima aus Syrien berichtet.

  • Audio
    Muhammad aus Afghanistan
    02:19 min, aus Kultur kompakt vom 25.11.2015.
    abspielen. Laufzeit 02:19 Minuten.

    Muhammad aus Afghanistan

    Viele Flüchtlinge erleben bei ihrer Flucht traumatische Erlebnisse. Muhammad, ein 25-jähriger Afghane, erzählt.

  • Audio
    Farouq aus Somalia
    01:57 min, aus Kultur kompakt vom 26.11.2015.
    abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.

    Farouq aus Somalia

    Die Fluchtroute über das Mittelmeer, zum Beispiel von Libyen nach Lampedusa, ist sehr gefährlich. Deswegen benützen auch afrikanische Migranten nun die Balkanroute nach Europa. Der junge Familienvater Farouq aus Somalia ist über diese Route in die Schweiz gekommen.

  • Audio
    Junger Mann aus Irak
    01:50 min, aus Kultur kompakt vom 26.11.2015.
    abspielen. Laufzeit 01:50 Minuten.

    Junger Mann aus Irak

    Ein junger Mann aus Irak wollte seinen Namen nicht verraten. Aber er erzählt von seinen Erfahrungen und Erlebnissen auf der Flucht in die Schweiz und dem Elend in seinem Heimatland.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Judith Stauffer , Mutschellen
    Tolle Serie! Vielen Dank SRF!
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  • Kommentar von Hanspeter Gantenbein , Wuppenau
    Jetzt gilt es auch einmal für uns konsquent unsere Verträge einzufordern, wie es die EU bei jeder anderen Gelegenheit schon fast erpresserisch fordert und die Flüchtlinge an das erste EU-Einreiseland zurückzuweisen. Hanspeter Gantenbein
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  • Kommentar von E. Waeden , Kt. Zürich
    Karim, 25-jähriger Kurde aus dem Irak. Weshalb kämpft er nicht an der Seite der Kurden gegen den IS? Muhammad, 25-jähriger Afghane. Warum kämpft er nicht in seiner Heimat an der Seite der Armee gegen den Terror? Dito alle anderen jungen Männer, welche nach Europa flüchten? Nur mit Bodentruppen ist dem IS/Terror bei zukommen. Aber das müssen Syrer, Iraker, Afghanen schon selber tun. Natürlich mit Unterstützung der USA, denn diese sind für dieses Elend ja mit verantwortlich.
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    1. Antwort von N. Fink , Aarau
      Zuerst eine Frage: Würden Sie gegen eine barbarische Organisation kämpfen mit der kleinen Hoffnung nicht zu sterben? Und zweitens: Nicht nur die USA sind mitverantwortlich für das Chaos im Nahen Osten. Die Schweiz liefert fleissig Waffen an Saudi Arabien( ein Staat der selbst brutal gegen Minderheiten agiert), die sie gerne weitergeben. Es ist einfach, die Verantwortung abzugeben und aus der Ferne das Handeln der betroffenen Menschen zu kommentieren.
    2. Antwort von Tamara Zimmerli , Fribourg
      @N. Fink ca. 80 km östlich von Mosul liegt Erbil im kurdisch kontrollierten Gebiet des Iraks. War auch schon da, ist absolut sicher. So mancher Syrer flüchtet auch dorthin. Karim könnte in seinem eigenen Land Schutz suchen aber Europa verspricht nun einmal bessere Sozialleistungen.
    3. Antwort von E. Waeden , Kt. Zürich
      @N. F.: Interwievs mit jungen Männern vor ihrer Flucht gehört, sagten diese aus:" Das Risiko bei der Flucht zu sterben gehe ich ein." Sagt doch alles, oder? Und schon mal erwähnt:" Auch Europa hatte einst gegen eine barbarische Organisation zu kämpfen. Gegen das Nazi-Regime. Wären damals Millionen von Männern geflohen & hätten nicht dagegen gekämpft, wäre ganz Europa & Teile Afrikas heute Deutsches - Reich. Von der Gesinnung her verfolgt der IS sehr ähnliche Ziele wie die Nazis.
    4. Antwort von A.Käser , Zürich
      N.F./Die Religions-Konstrukte(siehe auch Jesuiten)gehören zu den mächtigsten,einflussreichsten(politisch) und kapitalkräftigsten Institutionen des Planeten.Sie ziehen seit Jahrhunderten die Fäden und sind auch ursächlich für das afrikanische Disaster(auch Südamerika und USA)verantwortlich.Man muss sich nur ein wenig für die Geschichte und die Werdegänge der einzelnen Regionen und Nationen interessieren.Sehr schnell wird ersichtlich wo das Übel und der Urrsin ihre Wurzeln haben.
    5. Antwort von A.Käser , Zürich
      N.F./Eine weitere,typisch religiöse Verlogenheit ist,dem einzelnen Individuum die Pflicht zu Leben,aufzuzwingen.Die Freigabe von sicheren Suizid-Mitteln wird verhindert,verboten.Zwar wird den Individuen zugestanden,bezüglich Replikation urteilsfähig zu sein.Demgegenüber wird dem Menschen die Beendigung der eigenen,individuellen Existenz aber aberkannt.Die Hemmung zu töten fällt allerdings dann endgültig dahin wenn es darum geht,im Namen irgend eines angebl.Gottes zu agieren.Absurdeste Logik!
    6. Antwort von A.Käser , Zürich
      M.F./Irgendwie eigenartig.Einerseits sind es gerade die religiösen Konstrukte die eine übermässige Replikation einfordern,ja,sogar erzwingen(Keine Verhütungsmittel/Sterilisation,etc.).Anderseits hetzen diese angeblich menschenfreundlichen Konstrukte ihre Schäfchen gegeneinander auf und animieren zum Morden.Dies seit Jahrhunderten und mit System.Auch über die Unterdrückung der Frauen.Inzwischen hat jedoch die Medizin Fortschritte gemacht.Könnte auch bei ungewollter Replikation angewendet werden.