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Nicola Steiner empfiehlt: «Junge Verlierer» von Emrah Serbes
Aus Kultur Extras vom 30.09.2014.
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Literatur Literaturclub Plus: Nicola Steiners Lesetipp

Nicola Steiner moderiert am Dienstagabend zum ersten Mal den Literaturclub. Und weil es mehr gute Bücher gibt, als man tippen kann, kommt hier Nicola Steiners Entdeckung als webexklusive Empfehlung: «Junge Verlierer» von Emrah Serbes. Ein Spiegel der zerrissenen der türkischen Gesellschaft.

Die Bücher von Emrah Serbes sind Bestseller und werden verfilmt. Er selber wird vom Regime verfolgt. Serbes gilt als Stimme des Volkes. Er war aktiv bei den Protesten rund um den Gezipark in Istanbul.

Seine Kritik am damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan äusserte er öffentlich und schonungslos. Darauf folgten Festnahme, Klage wegen Amtsbeleidigung und später ein Freispruch.

Sein Buch «Junge Verlierer» ist eine Sammlung von acht Kurzgeschichten über junge Männer zwischen Kindheit und Adoleszenz. Was die Texte besonders macht: Emrah Serbes erzählt hochpoetisch und immer auch humorvoll. Mit seiner engagierten Literatur macht er die Zerrissenheit in der türkischen Gesellschaft deutlich und für Aussenstehende besser verständlich.

Neustart Literaturclub

Nicola Steiner moderierte ihre erste Literaturclubsendung. Die Meinungen über die Sendung sind geteilt – vom Tagesanzeiger über die Berner Zeitung bis zu Twitter.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Dr. Erich Grosch , Kassel
    Die arrogante, gehässige und intolerante Art der Buchbesprechung von Philipp Tingler ist für mich unerträglich. Solange er in der Runde sitzt, werde ich den Literaturclub nicht mehr ansehen, bzw. dann auf stumm schalten, wenn er den Mund aufmacht.
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  • Kommentar von Käthi. Krüger , Erlach
    Jahrelang waren die Daten des Literaturclubs fest in meiner Agenda verankert. Jetzt aber? Drei Sendungen mit Frau Steiner habe ich mir angesehen, vielleicht nicht die letzten, wenn ich wirklich nichts anderes zu tun weiss. Aber dass ich für dieses Geplätscher extra früher heim käme oder Freunde zeitig aus dem Haus komplimentierte- undenkbar, weil nicht lohnend. Und die wortstarken, oft fast gehässigen, selbstverliebten Redeschwälle von Herrn Tingler machens zwar lauter, aber nicht besser. Schade
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  • Kommentar von Markus Schnetzer , La Sage
    Endlich mal ein Literaturclub (17.11.) ohne Wichtigtuer und Rechthaber. Auch klar, dass es durchaus Schweizer Literaturexperten gibt, die mithalten können.
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