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Kulturgeschichten im Netz Hinklicker der Woche: Charlottesville und irre «Wissenschaft»

Vorurteile müssen aufgearbeitet und überdacht werden: in Charlottesville, in der Wissenschaft, sogar bei Elvis' Musik. Das sind unsere Kulturgeschichten der Woche.

Demonstranten halten Lichter.
Legende: Die Proteste in Charlottesville machten weltweit Schlagzeilen. Nicht zuletzt, weil Vorurteile weltweit ein Problem sind. Keystone

Die US-Stadt Charlottesville hat über Nacht zweifelhaften Ruhm erlangt. Die Ausschreitungen an einer Demonstration Rechtsextremer machten weltweit Schlagzeilen. Die unzähligen Bilder nutzte ein Twitter-User für einen Online-Pranger. Verständlich, aber einer Demokratie nicht würdig, findet die Professorin Marlis Prinzing.

Wissenschaft muss noch viel schaffen

Rassismus kommt nicht von ungefähr. Noch im 19. Jahrhundert sammelten Europäer Menschen «zu wissenschaftlichen Zwecken» – aber auch aus purer Sensationsgier.

Verteufelt, verheimlicht und wiederentdeckt: Die Klitoris war lange (wissenschaftlich) unerforschtes Gebiet. Zeit, sich schlau zu machen – mit einem Hörspiel.

Apropos Anatomie: Elvis the Pelvis ist vor 40 Jahren verstorben. Doch sein Hüftschwung sollte uns weniger kümmern. Wir sollten bei seiner Musik genauer hinhören, sagt der Kenner.

Blockbuster-Trailer kann jeder machen

Woche für Woche überflutet uns die Filmindustrie mit Trailern. Doch seien wir ehrlich: Wer einen Blockbuster-Trailer gesehen hat, hat alle gesehen. Die grossen Studios verwenden alles das gleiche Rezept. Man nehme einzelne Klaviertöne, ein lautes «Bwaaa», zwei oder drei Zitate und schneide das ganze möglichst dramatisch zusammen.