Kulturgeschichten im Netz Original, Orwell und Oscars: Die Hinklicker der Woche

Hier sind die besten Kultur-Geschichten aus dem Web: Leibovitz' grosse Frauen, Orwells zweiter Frühling, Kairos tanzende Ballerinen.

Annie Leibovitz steht vor ihren Fotografien. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Wanderausstellung von Annie Leibovitz ist in Zürich im EWZ-Unterwerk Selnau untergebracht. Getty Images

Zwischen Popkultur und Kunst

Frauen abbilden. Global und durch alle Gesellschaftsschichten. Das hat sich Annie Leibovitz zur Lebensaufgabe gemacht. Das Besondere an ihren Fotografien? Sie kommt den Porträtierten erstaunlich nahe.

Ihre aktuelle Ausstellung «Women: New Portraits» ist nun in Zürich zu sehen. Wir waren da.

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Annie Leibovitz – die bekannteste Fotografin der Welt

5:09 min, aus Kulturplatz vom 25.1.2017

Protestierende Ballerinen

Weitere bemerkenswerte Frauen: Diese Ballerinen protestieren tanzend gegen Gewalt und sexuelle Belästigung. Weshalb ihr Tanz nicht drinnen stattfindet? Es sind genau die Strassen von Kairo, die sie zurückgewinnen wollen.

Verharrende Vorurteile

Einfache Frage: Wen möchten Sie als Nachbarn haben?

Entlarvende Frage: Wen möchten Sie nicht als Nachbarn haben?

Forscher haben sich genau diesen Fragen angenommen, um Vorurteilen auf die Spur zu kommen. Diese zu erfassen, sind zwar nicht so einfach, dennoch liefert die weltweite Befragung «World Values Survey» Resulate.

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«Einstein» und die Macht der Vorurteile

39 min, aus Einstein vom 19.1.2017

Ein Schweizer geht ins Oscarrennen

Ein überglücklicher Timo von Gunten im Gespräch mit SRF Kultur, nachdem bekannt wurde, dass sein Kurzfilm «La femme et le TGV» mit Jane Birkin für einen Oscar nominiert wurde. Von Gunten: «Im Film geht es um Einsamkeit und diese Sehnsucht nach etwas Unerreichbarem.»

Regisseur Timo von Gunten steht auf einem Balkon, im Hintergrund ist ein Fluss. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Oscarakademie seinen Kurzfilm nominiert: Regisseur Timo von Gunten. Keystone

Mit Science-Fiction-Literatur die Welt verstehen

Das düstere Zukunftsbild in George Orwells «1984» ist aktueller den je. In den USA ist sein Buch wieder ein Bestseller. Weshalb wir sein Buch wieder lesen sollten? Hier finden Sie Antworten und weitere Kulturtipps für die Trump-Ära.

Eine Person liest George Orwells Buch «1984» und bedeckt damit sein Gesicht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Heute genauso aktuell wie zu Orwells Lebzeiten: «1984». Imago / IPON

Unförmig und unbefriedigend

Sie haben zugenommen, abgenommen, geschuftet und geschwitzt. Trotzdem hat's nicht gereicht. Der Guardian würdigt Schauspieler, die vollen Körpereinsatz zeigten und niemanden damit beeindruckten.