Geschichten rund ums Wasser Das Meer in unseren Körpern

Unser Körper ist mehr als zur Hälfte gefüllt mit Wasser: leicht salzig wie das Meer, aus dem das Leben einst kam.

Der schwindende Ozean in uns

Eine Person steht in einem Schwimmbad. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Wasser ist das Leben entstanden und während der ersten 2.7 Milliarden Jahre auch ausschliesslich dort gediehen. Colourbox

Der Mensch ist mehr als zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Wir tragen sozusagen eine mobile Version des Meeres in uns, aus dem vor Millionen Jahren das Leben entstieg. Doch je älter wir werden, desto tiefer sinkt unser Körper-Wasserspiegel.

Trockene Wahrheit: Der Mensch verliert lebenslang an Saft

Schwimmen war nicht immer in Mode

Mann und Kind beim Schwimmen im Meer Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schreckerlebnis? Im 19. Jahrhundert glaubte man, durch das Eintauchen ins Wasser entstünden bei Frauen Nervenschäden. Reuters

Heute kann fast jedes Kind schwimmen. Doch das war nicht immer so. Der Mensch schwamm zwar schon in der Steinzeit, gesellschaftlich genoss das Können im Wasser jedoch nicht immer das gleiche Ansehen.

Eine gute Toilette ist überlebenswichtig

Eine Gruppe Frauen diskutiert miteinander. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mona Mijthab diskutiert mit Slumbewohnerinnen in Mymensingh/Bangladesch über die ideale Toilette. Mosan

Über zwei Milliarden Menschen haben keine Toilette – oder eine ungenügende. Das gefährdet ihre Gesundheit, nimmt ihnen ihre Würde und verschmutzt die Gewässer. Deshalb entwickelt eine junge Industriedesignerin in Zürich ein Klo, das sich auch die Ärmsten leisten können.

Ungeahnte Musikanten: Fischklänge in Schweizer Gewässer

Wels und andere Fische unter Wasser. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wels verfügen über «Elektrorezeptoren», mit deren Hilfe Beutetiere aufgespürt werden können. namaste/photocase

In den Schweizer Seen leben Unruhestifter: Der Wels trommelt, der Egli pfeift und der Zander verschafft sich Gehör mit akustischen Peitschenhieben. Einige dieser Fischklänge sind dabei so laut, dass man ihn von blossem Ohr hören kann.

Eiswürfel aus dem See

Menschen im Vallée de Joux stechen Eis. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dorfbewohner stechen Eis: 1881 ein übliches Bild im Vallée de Joux. zvg/Auguste Reymond

Ein kaltes Getränk mit Eiswürfeln, das war früher ein Luxus für wenige. Wollte man vor gut 100 Jahren kühle Sommerdrinks, musste man sich Natureis beschaffen. Im Waadtländer Jura war der Eis-Abbau über Jahrzehnte ein sehr einträgliches Geschäft. Aus dem Jura kam das schönste und beste Eis.

- Als Schweizer Eis die Drinks der Pariser High Society kühlte

Tränen: Wasser-Zeichen der Menschlichkeit

Roger Federer nach der Niederlage im Australian Open Finale 2009. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der zurzeit berühmteste Schweizer Weiner: Roger Federer, 2009 nach der Niederlage im Australian Open gegen Rafael Nadal. Keystone

Früher galten Tränen als Zeichen der Schwäche. Heute hingegen kann es stark wirken, öffentlich in Tränen auszubrechen. Weinen ist eine Art Performance geworden, die man unter bestimmten Umständen sogar abliefern muss. Ein Augenschein am Tränenmeer.

Federer heult, Obama schluchzt: Weinen ist wieder salonfähig

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