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Das vergangene Wochenendwetter Samstag oft grau, Sonntag Wundertüte

Am Samstag war es oft grau, nur im Osten gab es sonnige Abschnitte. Regen und Schnee fielen vor allem in der Nacht zum Sonntag. Am Sonntag dehnte sich ein Hochausläufer von Spanien bis zu den Alpen aus. Dabei lösten sich die Wolken im Norden mehr oder weniger nach dem Zufallsprinzip auf.

Regenbogen über dem Pfarreizentrum in Bonschhofen.
Legende: Regenbogen im Dezember Am Samstagvormittag gab es bei wechselhaftem Wetter in Bronschhofen einen Regenbogen. Freddy Kugler

Am Samstag war es beidseits der Alpen oft bewölkt, und zeitweise gab es Niederschlag. Die Schneefallgrenze war sehr unterschiedlich. Auf der Alpennordseite verharrte sie meist bei etwa 1000 Metern. Inneralpin lag aber noch kalte Luft aus der Nacht zum Samstag, und so schneite es meist bis auf den Talboden. Das spiegelt sich auch in den Temperaturen. Im Mittelland lagen die Höchstwerte meist um 6 Grad, inneralpin waren sie deutlich tiefer. In Sitten erreichte der Höchstwert 1,9 Grad, in Ilanz, 700 Meter über Meer gelegen, blieb es den ganzen Tag frostig mit einem Höchstwert von -0,4 Grad. Zum Vergleich: Auf dem 1400 Meter hohen Napf an den Voralpen wurden immerhin +0,2 Grad erreicht. Südlich der Alpen wurde in Lugano der Tageshöchstwert mit 7,5 Grad gemessen. Die Sonne zeigte sich aber auch im Tessin nur sporadisch. Am meisten Sonnenschein gab es am Samstag in Mittelbünden und im Engadin mit bis zu 5 Sonnenstunden.

Blick auf Sessellift und fast leere Piste in Lenk.
Legende: Lenk/BE Am Samstag dominierten in Lenk die Wolken, und es gab nur wenig Sonne. Dafür hatte es viel Platz auf den Pisten. Susanne Muehlematter

Bis 25 Zentimeter Schnee

Am Samstagnachmittag und in der Nacht zum Sonntag gab es verbreitet Niederschläge, im Osten auch noch am Sonntagvormittag. Die grösste Neuschneemenge wurde am Sonntagmorgen auf dem Säntis mit 24 Zentimetern gemessen, auf der Schwägalp gab es 19 Zentimeter. Auch auf Hoch-Ybrig kamen nochmals 15 Zentimeter Schnee dazu. Zu den Gewinnern in Sachen Schnee gehörte auch das Wallis. In Leukerbad waren es 18 Zentimeter Neuschnee, in Montana 16 Zentimeter. Deutlich zurückhaltender war Frau Holle im Kanton Graubünden. Meist gab es nur rund 5 Zentimeter Neuschnee.

Der wolkenlose Lago Maggiore mit der verschneiten Kuppe des Monte Gridone
Legende: Ascona Dank Nordföhn: Sonne satt am Lago Maggiore. Bilderbuch, Nach dem Schnee von letzter Woche, heute ein Bilderbuchtag Marina Ziegler

Am Sonntag kam das Hoch

Am Sonntag erreichte uns ein Hochausläufer aus Spanien. An seinem Ostrand stellte sich über den Alpen Nordföhn ein. Entsprechend war es im Süden oft sonnig, und in Locarno gab es mehr als 10 Grad. Im Norden lösten sich die Wolkenschichten sehr unstrukturiert auf. Am zähesten hielt sich die Wolkenschicht an den Voralpen und im östlichen Mittelland. Auf den Bergen oberhalb von 1700 bis 2200 Metern war es dagegen oft wolkenlos. Zu den Spezialphänomenen gehörte auch die zähe Nebelbank im Rhonetal. Die Temperaturen stiegen am Sonntag im Norden auf 5 bis 7 Grad.

Viel Grau mit blauen Lücken am Sonntag auch in Schwarzenberg.
Legende: Schwarzenberg/LU Viel Grau mit blauen Lücken am Sonntag auch in Schwarzenberg. Urs Gutfleisch

Es geht mild weiter

In den kommenden Tagen gönnt sich der Winter eine Pause, und es geht meist mild weiter. Auf 2000 Metern Meereshöhe liegen die Temperaturen während der ganzen Woche im Bereich um +4 Grad. Es geht zeitweise, bis ziemlich sonnig weiter. Am Dienstag überquert eine zerfallende Front den Norden. Die Schneefallgrenze sinkt dabei von 2200 Metern gegen 1400 Meter. Am Donnerstagabend scheint es im Norden nochmals einen Streifschuss zu geben. Am kommenden Sonntag dürfte es von Westen her verbreitet Regen geben, Schnee wahrscheinlich nur oberhalb von 800 bis 1200 Metern. Kühl ist es nur dort im Mittelland, wo der Nebel liegen bleibt. Dort gibt es rund 3 Grad. Sonst sind verbreitet 8 Grad möglich, in den Föhngebieten und am Juranordfuss liegen sogar Temperaturen bis 11 Grad drin. Das fühlt sich schon fast an wie Weihnachtstauwetter, auch wenn es dazu noch eine ganze Woche zu früh ist.

Wolkenloser Himmel über dem Lavey-Grat mit Blick auf das Nebelmeer Richtung Lenk.
Legende: Lavey-Grat Im Westen lag die Hochnebelobergrenze bei 1800 Metern. Peter Schibli

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