Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Das Wochenendwetter Fast 20 Grad, aber am Sonntag viele Wolken

Das Wetter hätte kaum unterschiedlicher sein können. Am Samstag war es abgesehen von Nebel meist sonnig. Am Sonntag zog eine Warmfront viel weiter nach Süden als erwartet. Sie brachte viele Wolken, zum Teil auch Regen. Eine Konstante gab es aber am Wochenende: Es war an beiden Tagen sehr mild.

Blick auf das Nebelmeer. Einzelne Hügel ragen als Inseln aus dem Nebelmeer.
Legende: Nebel über dem Thurgau Der Nebel lag am Samstag über dem Thurgau mit einer Obergrenze um 700 Meter und löste sich nur teilweise auf. Nicolas Giovanettoni

Am Samstag sorgte Hoch «Pit» in der ganzen Schweiz für einen sehr sonnigen Tag. Nur über dem Mittelland lag Nebel und flacher Hochnebel mit Obergrenze zwischen 600 und 800 Metern. An vielen Orten konnte er sich bis in den Nachmittag hinein halten. Am Jurasüdfuss und in Teilen der Kantone Schaffhausen und Thurgau löste er sich gar nicht auf. Dort verharrten die Temperaturen auch am Nachmittag bei 9 Grad. Auch an Orten wo sich der Nebel spät auflöste, gab es kaum mehr als 11 Grad. Ganz anders oberhalb und ausserhalb des Nebels: Dort war es äusserst mild, vor allem in einer Höhenlage um 1000 Meter über Meer.

Blick vom Oberbauenstock auf den Vierwaldstättersee, die Mythen und den mit Nebel gefüllten Talkessel von Schwyz.
Legende: Oberbauenstock Am Samstagnachmittag löste sich der Nebel über dem Urnersee von Süden her auf. Stephan Rubi

Fast 20 Grad

In La Chaux-de-Fonds und in Robbia im Puschlav wurde am Samstag mit 19,7 Grad der Tageshöchstwert gemessen. Beide Stationen liegen auf rund 1000 Meter Meereshöhe. Sehr warm war es aber auch auf 1400 Metern Meereshöhe. Sowohl in Simplon-Dorf als auch auf dem Col des Mosses gab es mehr als 18 Grad, und ebenfalls mehr als 18 Grad wurden in Chur und Biasca gemessen.

Lichtbrechung in rot und gelb an den Schleierwolken über dem San Salvatore.
Legende: San Salvatore Am Samstagnachmittag sorgten die Schleierwolken für ein Farbenspektakel über dem San Salvatore. Roland Wandfluh

Warmfront auf Abwegen

Am Sonntag zog eine Warmfront von Westen nach Osten über die Schweiz. Da sie 50 bis 100 Kilometer südlicher lag, als von den Wettermodellen berechnet, gab es nicht nur am Nordrand der Schweiz, sondern verbreitet auf der Alpennordseite etwas Regen. Auch im Süden waren die Wolken dichter als erwartet. Trotz viel Wolkengrau war es erneut sehr mild, besonders dort wo der Südwestwind spürbar war. In Delsberg wurden am Sonntagabend um 18.00 Uhr 17,7 Grad gemessen. Das war schweizweit der Tageshöchstwert. In Schüpfheim/LU wurden am Sonntagnachmittag 17,2 Grad gemessen, in Marsens/FR und Göschenen 17,0 Grad. Auf der Alpensüdseite lag der Höchstwert bei 16,5 Grad in Chiasso.

Blick Richtung Sonnenaufgang. Unten das Nebelmeer über dem Jurasüdfuss und oben die Wolken der Warmfront.
Legende: Hasenmatt Solothurn Kitsch am Sonntagmorgen. Sonnenaufgang auf der Hasenmatt Christof Leimer

Es geht sogar noch wärmer

Am Montag wird uns die vorerst wärmste Luft aus Südwesten erreichen. Auf der Alpennordseite gibt es verbreitet 19 oder 20 Grad, lokal sind sogar 21 Grad durchaus möglich. Im Süden dürften erneut Werte bis 16 Grad gemessen werden. Danach folgt am Dienstag eine Kaltfront. Am Abend dürfte im Osten die Schneefallgrenze gegen 1300 Meter sinken. Ab Donnerstag wird es in der Höhe wieder mild mit Temperaturen um 9 Grad auf 2000 Metern. Auf jeden Fall sieht es mit Blick auf das kommende Wochenende eher nach Martinisommer als nach Wintereinbruch aus.

Der Vollmond war hinter dem Sendemasten des Niederhorns zu sehen.
Legende: Vollmond Am Samstagabend war Vollmond, und er zeigte sich über dem Niederhorn von seiner schönsten Seite. Lukas Wyss

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen