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Ein Monat im Wandel Aprilwetter gibt es immer seltener

Der Monat April ist einer der Monate, die sich in den letzten 20 Jahren am stärksten verändert haben. Während die mittlere April-Temperatur beispielsweise in Basel vor 2007 nur einmal über 12 Grad lag, war sie seit 2007 schon fünfmal über 12 Grad, zweimal davon gar über 14 Grad. Auch dieses Jahr werden wir wohl wieder deutlich über dem Schnitt von 10 Grad liegen.

Die Apriltemperatur steigt jetzt um 0.8 Grad alle 10 Jahre. Die anderen Monate haben meist einen Trend von 0.2 bis 0.6 Grad. Nur der Juni hat noch einen ähnlich steilen Trend wie der April.

Der April macht, was er will.

Aprilwetter? Gibt es nur noch selten. Die typischen Aprilwetterphasen mit rasch wechselnden Abfolgen vom blauem Himmel, Schauern, Gewittern und wieder blauem Himmel sehen wir nicht mehr so häufig.

Was ist anders?

Für das typische Aprilwetter braucht es polare Kaltluft, die zu uns kommt. Dann ist es labil genug für Schauer. Die schon starke Sonne kann den Boden gut erwärmen, was für Thermik sorgt.

Aber eben, in letzter Zeit beobachten wir, dass sich im April länger anhaltende Hochdruckphasen einstellen mit trockenem Wetter und Temperaturen wie im Frühsommer.

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