Das Glarnerland steht im Rampenlicht: In Mollis findet das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2025 statt. Über 350'000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet und das Wetter spielt mit, zumindest teilweise.
Samstag: Von Regengüssen zu Konzertwetter
Der Samstag beginnt noch wolkenverhangen, und einige Regengüsse ziehen über das Festgelände. Doch im Laufe des Tages lockert sich die Wolkendecke zunehmend auf. Die Sonne zeigt sich immer öfter, und die Schauer werden seltener. Spätestens zu den Konzerten am Abend stehen die Chancen gut, dass es trocken bleibt. Beim Anschwingen am Morgen ist es mit rund 13 Grad noch frisch, am Nachmittag werden angenehme 19 Grad erreicht.
Sonntag: Fast ideales Festwetter
Am Sonntag zeigt sich das Wetter von seiner besten Seite. Es ist recht sonnig, auch wenn zeitweise Wolkenfelder vorbeiziehen. Zum 5. Gang am Morgen ist es mit rund 11 Grad noch kühl, doch im Tagesverlauf wird es mit bis zu 24 Grad angenehm warm. Sonnencreme gehört definitiv ins Gepäck – und vielleicht auch die Sonnenbrille.
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Oft sommerlich, selten verregnet
In den vergangenen Jahren fand das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest meist bei warmem und trockenem Sommerwetter statt. Besonders heiss war es 2016 in Estavayer, wo die Temperaturen während des gesamten Wochenendes auf dem Flugplatz Payerne über 31 Grad lagen. Auch 2019 in Zug wurden Höchstwerte von bis zu 28 Grad gemessen. Beim letzten ESAF in Pratteln im August 2022 stiegen die Temperaturen auf 29 Grad, allerdings sorgten am Samstag Regenschauer für eine kurze Unterbrechung.
Sommerlich präsentierten sich auch die Austragungen in Frauenfeld 2010 und Aarau 2007, mit stellenweise über 28 Grad. Etwas kühler verlief das Fest 2013 in Burgdorf, wo die Höchstwerte bei rund 23 Grad lagen. Auch 2004 in Luzern blieb es eher verhalten, begleitet von etwas Regen. Die Eidgenössischen in Chur (1995), Bern (1998) und Nyon (2001) hingegen verliefen durchgehend trocken – in Nyon wurden sogar fast 30 Grad erreicht.
Historischer Boden mit Wettergeschichte
Das Festgelände liegt unweit der historischen Schlacht von Näfels (1388), bei der die Eidgenossen im strömenden Regen siegten. Auch die jährliche Näfelser Fahrt, eine Gedenkfeier im April, findet regelmässig bei unfreundlichem Wetter statt. Regen hat im Glarnerland also durchaus Tradition.