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Meteostory von 09:40 Uhr
Aus Meteostory vom 25.03.2022.
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Frühlingssonne Achtung: Sonnenbrand bereits möglich

Weil es noch nicht sommerlich warm ist, wird die Sonnenbrandgefahr Ende März oft unterschätzt. Die Strahlung der Sonne ist schon stark. Aktuell steht die Sonne am Mittag bereits 46 Grad über dem Horizont. Dies entspricht dem gleichen Sonnenstand wie Mitte September.

  • Der hellste Hauttyp bekommt im Flachland aktuell nach 33 Minuten Sonnenbrand und in den Bergen bereits nach 28 Minuten
  • Sonnenschutz erforderlich: Hut, T-Shirt, Sonnenbrille, Sonnencreme
  • Um ca. 13.00 Uhr erreicht die Sonne aktuell ihren Höchststand in der Schweiz. Sie steht dann bereits rund 46° über dem Horizont. Zum Vergleich: Am kürzesten Tag steht sie rund 19° über dem Horizont und am längsten Sommertage erreicht sie rund 66°. Die Sonne steht also bereits hoch am Horizont. Die Sonnenbrandgefahr darf nicht unterschätzt werden, auch wenn es sich noch nicht sommerlich anfühlt.

Hauttyp 26. März: Sonnenbadezeit Flachland 26. März: Sonnenbadezeit Berge
1. Rothaarig, blaue Augen, wird nie braun, hat immer Sonnenbrand 33 Minuten 28 Minuten
2. Blond, blaue oder grüne Augen, wird höchstens leicht braun, hat manchmal Sonnenbrand 41 Minuten 34 Minuten
3. Braune Haare, graue oder braune Augen, wird immer braun, hat selten Sonnenbrand 58 Minuten 48 Minuten
4. Schwarze Haare, braune Augen, wird immer braun, hat nie Sonnenbrand 74 Minuten 62 Minuten

Die Strahlenbelastung ist im Flachland aktuell mit UV-Index 4 mässig und in den Bergen ab 2000 m bereits mit 7 hoch. Bei dieser Belastung ist Sonnenschutz erforderlich: Ein Hut, T-Shirt und Sonnencreme. Ansonsten droht Sonnenbrand.

Einflussfaktoren auf die UV-Belastung

Neben dem Sonnenstand haben weitere Faktoren einen Einfluss auf die Stärke der UV-Strahlung:

  • Sonnenstand
  • Breitengrad
  • Bewölkung
  • Höhe über Meer
  • Reflektierende Oberflächen

Grundsätzlich gilt: Je höher die Sonne am Himmel steht, desto mehr UV-Strahlung erreicht den Erdboden. Bewölkung reduziert die UV-Strahlung. Jedoch ist dies nur bei dicken Wolken der Fall. Schleierwolken oder dünner Nebel lassen immer noch einen hohen Anteil an UV-Strahlung durch. Auch die Höhe ist massgebend. 1000 Höhenmeter erhöhen die UV-Strahlung um rund 15 Prozent. Wasseroberflächen oder Schnee beispielsweise reflektieren Strahlung und können zu einer Erhöhung des UV-Anteils führen. Deshalb ist auf einer Schifffahrt oder während einer Skitour das Sonnenbrandrisiko besonders hoch.

Sonne mit Schleierwolken
Legende: Irene Eichhorn, Locarno

Etwas Sonne ist gesund

Der Mensch braucht Vitamin D, z.B. für die Mineralisation der Knochen. Durch das Sonnenlicht kann der Körper selbst Vitamin D herstellen. Zudem wird durch Sonnenlicht das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Empfohlen wird, sich etwa 15 Minuten pro Tag der Sonne auszusetzen.

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