Der Februar war auf der Alpennordseite vielerorts nasser als üblich. Vor allem zwischen dem 10. und 21. Februar fiel immer wieder Regen, in der Höhe gab es grosse Neuschneemengen.
Seither regnete es jedoch nur noch lokal. Mit viel Sonnenschein und Temperaturen wie im April ging es dem vielen Schnee in der Höhe wieder ordentlich an den Kragen.
Von 148 auf 69 cm in neun Tagen
Am Freitag, 20. Februar wurden in Montana/VS auf rund 1600 Meter über Meer rekordverdächtige 177 cm Schnee gemessen. Elf Tage später am Morgen des 3. März waren es noch 90 cm. Der viele Schnee hat sich einerseits gesetzt, ein Teil davon ist aber auch der Frühlingswärme zum Opfer gefallen.
In St. Antönien im Prättigau/GR hat sich die Schneehöhe innerhalb von neun Tagen von 148 cm auf 69 cm mehr als halbiert. In Adelboden/BE sind die 35 cm Schnee vollständig weggeschmolzen. Im Vergleich zum langjährigen Mittel sind die Schneehöhen wieder verbreitet unterdurchschnittlich, wie die Karten vom SLF zeigen.
Kein Niederschlag in Sicht
Neuschnee kommt bis auf Weiteres keiner dazu. Und auch flächiger Regen ist in den kommenden Tagen nicht in Sicht.
Höchstens lokale Schauer können in der kommenden Woche im Jura und im Süden nicht ausgeschlossen werden.