Die Pollensaison erreicht derzeit ihren Höhepunkt. Bereits seit Mitte April sind Gräserpollen in der Luft. Mit dem kräftigen Wachstum in den vergangenen Wochen und der aktuellen Wärme haben sie nun ihr Maximum erreicht.
Trockenes und heisses Wetter begünstigt den Pollenflug: Die Blüten sind geöffnet, Pollen werden leicht freigesetzt und bleiben länger in der Luft. Entsprechend hoch sind die Konzentrationen derzeit vielerorts.
Grossflächiger Regen, der die Pollen aus der Luft wäscht, ist aktuell nicht in Sicht. Zwar steigt das Regenrisiko gegen Sonntag etwas an, doch ob das für eine nachhaltige Entlastung reicht, ist fraglich.
Nach einzelnen Schauern oder Gewittern kann die Belastung sogar kurzfristig zunehmen: Durch die hohe Luftfeuchtigkeit platzen Pollen auf und zerfallen in kleinste Partikel, die tiefer in die Atemwege eindringen. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von «Gewitterasthma».
Tipps für Allergiegeplagte:
- Nur kurz lüften, idealerweise früh am Morgen oder während längerer Regenphasen
- Draussen getragene Kleider nicht im Schlafzimmer aufbewahren
- Haare am Abend waschen, um Pollen aus den Haaren zu entfernen
- Sonnenbrillen können helfen, die Augen vor Pollen zu schützen