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Bild 1 von 3. Mit dem Frost gefriert Feuchtigkeit zu Reif. Eiskristalle können Pflanzen schädigen. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 3. Empfindliche Pflanzen müssen an der Hausmauer oder noch besser im Haus vor Frost geschützt werden. Diesen Kakteen im Oberbaselbiet konnte die kalte Nacht kaum etwas anhaben. In erhöhten Lagen ist die Frostgefahr geringer. Am grössten ist sie in Muldenlagen, da sich hier die kalte, schwere Luft sammelt. Bildquelle: Franz Schweizer.
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Bild 3 von 3. Frostschaden an einem Apfelbaum im Frühling 2014. Bildquelle: Daniel Willi .
Hüttenfrost
In der kühlen Luftmasse und mit der klaren Nacht sackten die Temperaturen in den Keller. Generell wird die Temperatur in 2 Metern Höhe gemessen, in einer Wetterhütte. Sogenannten Hüttenfrost meldete das Emmental, die Region Einsiedeln und das Toggenburg mit rund -1 Grad. Auch am Hallwilersee im Mittelland zeigte das Thermometer einen leicht frostigen Wert an.
Bodenfrost
Kalte Luft ist schwer. So liegt die kälteste Luft direkt über dem Boden. Auf 5 Zentimeter über Boden sank die Temperatur im Flachland und in den Tälern vielerorts auf 0 bis -3 Grad. Bodenfrost ist für die Landwirtschaft weniger problematisch als Hüttenfrost. Viele Pflanzen wie Kartoffeln oder Spargeln sind in der Erde gut geschützt. Auch die Blüten der Bäume sind vor allem durch Hüttenfrost gefährdet. Letztes Jahr kam es Mitte April stellenweise zu Frostschäden an Obstkulturen.
Frost im April
Im langjährigen Mittel sind im Flachland etwa 2 bis 6 frostige Tagesanbrüche zu erwarten. Es kann auch im Mai noch zu negativen Temperaturen kommen. Das ist jedoch sehr selten und in den vergangenen Jahren nur noch vereinzelt aufgetreten.