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Bild 1 von 5. Alpnachstad. In der Dämmerung erkennt man den Saharastaub besonders gut, er lässt den Himmel gelblich erscheinen. Bildquelle: SRF Augenzeuge Thomas Siegenthaler.
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Bild 2 von 5. Kein neues Phänomen. Die Oberengadiner Lagalb-Bahn im Mai 1961: Der Saharastaub sorgte schon damals für besondere Wetterbilder. Bildquelle: SRF Augenzeuge Ruedi Zink.
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Bild 3 von 5. Crèmeschnitte. Eine Schicht Saharastaub wurde mit frischem Schnee überdeckt. Bildquelle: SRF Augenzeuge Peter Jenny.
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Bild 4 von 5. Blütenstaub oder Saharastaub? Schwacher Niederschlag wäscht den Saharastaub aus der Luft und lässt ihn unter anderem auf einem Auto in Biel liegen. Bildquelle: SRF Augenzeuge Marcel Sollberger.
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Bild 5 von 5. Wüstenstaub. In Salorino/TI liegen Teile der Sahara. Bildquelle: SRF Augenzeuge Ueli Huber.
Hoch über unseren Köpfen, auf dem Jungfraujoch, werden täglich Daten zum Zustand unserer Atmosphäre erhoben. Unter anderem ob Saharastaub in der Luft liegt. Aus den Messungen geht hervor, die Frühlingsmonate März bis Juni sowie die Herbstmonate Oktober und November sind besonders staubanfällig.
Föhn bringt Staub
Zieht ein Tiefdruckgebiet vom Atlantik nach Mitteleuropa, kommt über den Alpen Föhn auf. Die südliche Strömung kann Staub aus den Ländern Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen bis in die Schweiz bringen. Im Durchschnitt reist der Saharasand bereits 4 Tage bevor er auf dem Jungfraujoch registriert wird. Der Saharasand legt sich entweder als trockener Staub oder in Verbindung von Regen und Schnee auf unsere Erdoberfläche.