Zum Inhalt springen

Header

Video
Zeitraffer von Stefan Krieg
Aus me_meteo vom 30.11.2020.
abspielen
Inhalt

Monatsrückblick November 2020: ein Monat im Hoch

Er war goldener als der Oktober.

Vier Menschen hocken auf der Bank an der Sonne und schauen auf das Nebelmeer.
Legende: Lueg bei Affoltern im Emmental/BE (890 m ü.M) Ab 800 m ü.M. trotzten an diesem Novembertag (25. November) viele dem Nebelgrau im Flachland. Franz Knuchel
November warm und klar, bringt viel Segen für`s nächste Jahr
Autor: Bauernregel

November war goldener als Oktober

Nachdem der Goldene Oktober so gut wie kaum stattfand, versuchte es der November wieder wett zu machen. So leuchteten die goldenen Lärchen im November häufiger als im Oktober. Im Oktober dominierten Tiefdruckgebiete, im November dafür umso mehr Hochdruckgebiete. RAMESH machte den Anfang, gefolgt von SCOTT, THODO, UDO, VALENTIN. Und WILLY beendete den Monat. Wahrhaftig ein Monat im Hoch. Und Hochdruckphasen im Winterhalbjahr bringen oft die typische Zweiteilung von unten grau und oben blau.

Dank der vielen Hochdruckphasen war Regen oder Schnee Mangelware. In den Bergen blieb es bis weit rauf aper. Der November war aber nicht nur sehr trocken, sondern auch überdurchschnittlich warm und zum Teil sehr sonnig.

Tops & Flops


Station
November-NormNovember 2020
Spezielles
NovemberwärmeJungfraujoch/BE- 9.7 °C- 5.0 °C
Platz 1 seit Messbeginn 1933
Höchste Temperatur
Delémont/JU
22.8 °C (2. November)
Platz 1 seit Messbeginn 1959
SonneHörnli/ZH81 h
156 h2020 fast doppelt so viel Sonnenschein
TrockenheitLocarno-Monti/TI162 mm
2.1 mmPlatz 3 seit Messbeginn 1959
Sonnenpause
Güttingen/TG

3. - 11. November 9 Tage zäher Nebel in Folge

Rekordwärme und staubtrocken

Just zum Novemberstart brachte eine aussergewöhnlich milde Südwestströmung für den 2. November Rekordwärme auf die Alpennordseite. Es fielen an mehreren Messstandorten neue Rekorde für das Tagesmaximum. Beispielsweise in Basel wurde mit 22,5 Grad seit Messbeginn 1897 ein neuer Rekord verzeichnet.

In der Höhe war es sehr sonnig und die milde Luft in den Bergen führte zu weiteren Rekorden.

Mit dem Hochdruckwetter blieb es landesweit deutlich zu trocken und zum Teil sogar staubtrocken.

Blick auf Locarno-Monti. Braune Landschaft davor Lago Maggiore
Legende: Blick auf Locarno-Monti/TI Nicht nur im Tessin sondern auch im Oberwallis und in Graubünden blieb es knochentrocken. Hanspeter Reist

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen