An folgenden Stationen wurden neue Septemberrekorde verzeichnet:
Das kräftige Hoch «Oldenburgia» lag am Freitag genau über der Schweiz. Unter einem Hoch sinkt die Luft ab und erwärmt sich stark. Unter anderem dieses ausserordentlich starke Absinken der Luft sorgte für extreme Temperaturen in den höheren Alpentälern.
136-jährige Messreihe
Besonders eindrücklich ist der neue Septemberrekord von Davos. Dort werden Höchstwerte seit 1889 gemessen. Das zeigt, wie extrem aussergewöhnlich die aktuelle Wärmephase ist.
Auch Samstag heiss: Chur neuer Septemberrekord
Am Samstag wurde es in den Föhngebieten rekordverdächtig warm. In Chur gab es bis 16 Uhr 32.3 Grad. Der bisherige Rekord von 32.2 Grad (1. September 2009 / 17. September 1975) wurde also geknackt. Auch in Bad Ragaz mit 32.5 Grad und in Visp mit 30.4 Grad lagen die Höchstwerte im Rekordbereich.
Klimawandel?
Ja. Der menschengemachte Klimawandel sorgt dafür, dass es auch bei sehr langen Messreihen immer wieder neue Rekorde gibt, obwohl die Anzahl Rekorde statistisch gesehen abnehmen sollte. Da es immer wärmer wird, gibt es aber fast nur noch Rekorde nach oben. Rekorde nach unten, also Kälterekorde, gibt es nur noch sehr selten oder gar nicht mehr. Mehr dazu im folgenden Artikel.