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Trockenheit in der Schweiz Die Dürre aus der Vogelperspektive

Braun statt Grün auf Feldern und Wiesen. Die Trockenheit in der Schweiz ist offensichtlich. Satellitenbilder vor und nach der Juni-Hitze zeigen das Ausmass der Dürre.

Wetterentwicklung 2026

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Nach einem bereits trockenen Frühling brachte auch der Juni nur sehr wenig Niederschlag. Vielerorts fielen lediglich 20 bis 50 Prozent der üblichen Niederschlagsmengen, während die Temperaturen verbreitet drei oder mehr Grad über dem langjährigen Durchschnitt lagen. Besonders heiss und trocken war es in der Region Basel. Entsprechend stark ist dort die Vegetation ausgetrocknet.

Auch in höheren Lagen ist es ungewöhnlich warm und trocken. In der Surselva frassen die hohen Temperaturen den Schnee, während sich das Tal von Grün zu Braun färbte.

Nicht überall gleich trocken

Im Raum Zürich brachten Gewitter teilweise viel Regen, sodass lokal die üblichen Regenmengen für den Juni erreicht wurden.

Deshalb sind die Felder rund um den Greifensee weniger stark ausgetrocknet als beispielsweise in der Region Basel.

Braune Felder sind nicht immer ein Warnsignal

Nicht jedes braune Feld ist ein Zeichen von Wassermangel. Für Weizen- und Rapsfelder ist es normal, dass sie vor der Ernte braun werden. Etwas mehr Braun im Juli als im Mai ist ebenfalls zu erwarten. Trotzdem: Die aktuelle Dürre ist aussergewöhnlich. Ein Vergleich mit 2024 macht das deutlich – und selbst damals fiel der Sommer eher trocken aus.

Ein ähnliches Bild zeigt sich südlich von Bern.

Wetterfrage, 11. Juli 2026, 09:15 Uhr, Radio SRF1

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