Wetterbericht

« Heute trotz ein paar Wolken oft sonnig. Im Mittelland gebietsweise Nebelfelder. Bis 6 Grad. »
Felix Blumer
SRF Meteo Felix Blumer
  • Mittwoch, 16. Januar 2019, 6:00 Uhr

Allgemeine Lage

Meteosat Satellitenbild, Infrarotkanal. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Meteosat Satellitenbild, Infrarotkanal.

Langzeithoch «Angela» hat sich nach Mitteleuropa verschoben und dominiert heute noch unser Wetter. Zudem stellt sich über den Alpen eine schwache Föhnströmung ein. Morgen zieht eine Kaltfront mit zeitweisem Niederschlag auf. Auf Freitag stellt sich im Süden kurzzeitig Nordföhn ein. Ein schwaches Zwischenhoch bringt in den Alpen teilweise Sonnenschein.

Prognose bis Mittwochabend

Bodensee bis Genfersee, Jura und Region Basel

Heute liegen über dem Mittelland Nebel- oder flache Hochnebelfelder mit Obergrenze zwischen 600 und 800 Metern. Sie lösen sich vielerorts auf, zäher bleiben sie am Jurasüdfuss und in den tiefen Lagen des Thurgaus. Ausserhalb des Nebels gibt es ein Gemisch aus Sonne und hohen Wolkenfeldern bei 4 Grad im Mittelland und bis zu 6 Grad in der Nordwestschweiz.

Am Nachmittag kommt schwacher Westwind auf.

Voralpen und Alpen mit Wallis

Heute bleibt es überwiegend sonnig. Allerdings ziehen immer wieder hohe Wolkenfelder vorüber, welche die Sonne sporadisch abdecken können.

In den Tälern wird es 4 bis 7 Grad mild, auf 2000 Metern gibt es ebenfalls eine Erwärmung auf +4 Grad. Im Laufe des Tages wird es zunehmend föhnig.

Meteosat Satellitenbild, Infrarotkanal.

Tessin und Engadin

Heute scheint vom Nordtessin bis nach Südbünden weiterhin die Sonne, abgesehen von ein paar hohen Wolkenfeldern. Im Engadin werden +1 Grad erreicht.

Im Mittel- und Südtessin zieht von Italien her Hochnebel auf, der sich bis zum Abend auch in die Tälern des Nordtessins und nach Südbünden ausbreitet. Die Höchstwerte erreichen Werte bis 8 Grad.

Aussichten bis Freitagabend

Alpennordseite und Wallis

Morgen gibt es in den Alpen und im Osten zuerst noch föhnige Aufhellungen. Sonst werden die Wolken wieder dichter, und aus Westen kommt Regen auf. Die Schneefallgrenze sinkt von 1000 gegen 700 Meter. In der Nacht auf Freitag sind stellenweise Flocken bis ins Flachland möglich. Mit kräftigem West-
wind erreichen die Höchstwerte 7 Grad. Auf den Jurahöhen gibt es am Vormittag Sturmböen. Am Freitagmorgen fällt an den zentralen und östlichen Bergen noch etwas Schnee. Tagsüber bleibt es im Flachland bewölkt bei 3 Grad, während es in den Alpen zunehmend sonnig wird.

Meteosat Satellitenbild, Infrarotkanal.

Alpensüdseite und Engadin

Morgen ist es im Tessin und in den Bündner Südtälern oft bedeckt, und stellenweise fällt wenig Regen oder oberhalb von 900 Metern etwas Schnee. Im Tessin gibt es bis 7 Grad. Im Engadin und im Münstertal bleibt es noch lange trocken, vor allem am Vormittag scheint noch teilweise die Sonne. Im Engadin erreichen die Höchstwerte 0 Grad. Auf Freitag kommt kräftiger Nordföhn auf. So ist es im Tessin und in den Bündner Südtälern ziemlich sonnig bei maximal 10 Grad. Im Engadin setzt sich die Sonne im Laufe des Tages wieder durch bei -3 Grad.

Trend bis Dienstag, 22. Januar

Baum mit Vogelfutter. Buntspecht und gelbe Kohlmeise fressen daran. Es scheint kalt zu sein, zudem liegt Schnee. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der eine oder andere Vogel freut sich sicher über etwas Futter, auch wenn er gut an unser Winterwetter angepasst ist.

Kühl, bewölkt, vielleicht etwas Schnee

Nach einer recht milden Woche geht die Temperatur am Wochenende auch im Flachland zurück. Von Samstag bis Dienstag liegen die Höchstwerte im Norden um den Gefrierpunkt oder nur noch knapp darüber; im Süden bei 4 Grad. Auf 2000 m gibt es kaum mehr als -5 Grad.
Es geht mit einigen Wolken und teils Nebel im Mittelland weiter. In den Hochalpen stehen die Chancen für sonnige Phasen am besten. Niederschlag fällt kaum. Am ehesten ist am Samstag im Norden etwas Schnee in Sicht.

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