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Bild 1 von 13. Wo bin ich und wie komme ich hier wieder raus? Patienten oder neue Mitarbeiter verirren sich immer wieder in den langen Gängen unter dem Gelände des Kantonsspitals. Im Notfall rufen sie um Hilfe, meist per Handy. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 2 von 13. Velos sind für die Mitarbeiter des Kantonsspitals Aarau das wichtigste Transportmittel. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 3 von 13. Robert Lüthi von der Baugruppe kennt die unterirdischen Gänge wie kein Anderer. Seit zehn Jahren ist er hier unterwegs. Am Anfang hat aber auch er sich verirrt. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 4 von 13. So leer sind die unterirdischen Gänge des KSA selten. Meistens drängen sich die Elektro-Wagen an Patientenbetten vorbei und Ärzte flitzen mit dem Velo von A nach B. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 5 von 13. Die Elektro-Wagen werden über Nacht aufgeladen und fahren dann Essen, Wäsche oder sonstiges Material in alle Winkel des Spitals. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 6 von 13. In den Gängen finden sich noch Telefone. Damit Ärzte und verschollene Patienten aber jederzeit erreichbar sind, wurde auch der Handy-Empfang in den Katakomben sichergestellt. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 7 von 13. Libero Taddei, der Leiter der Wäscheversorgung, ist regelmässig mit dem Velo unterwegs. Abschliessen ist dabei wichtig, sonst kommt der Drahtesel schnell weg. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 8 von 13. Die Wäscheversorgung hält auch für alle Mitarbeiter die Berufsbekleidung bereit. Je nach Funktion trägt man eine bestimmte Farbe. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 9 von 13. Im Haus gewaschen wird nur 250 Kilo Wäsche pro Tag. Zum Beispiel Babykleider oder Putzlappen. Der Hauptteil - bis zu 4,5 Tonnen täglich - wird in die Grosswäscherei nach Baden gebracht. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 10 von 13. Im Zentralmagazin lagert Material für die Stationen. Fehlen auf der Geburten-Abteilung Windeln, merkt dies das System selbst und schickt eine Bestellung in den Untergrund. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 11 von 13. In der Betten-Aufbereitung im zweiten Untergeschoss werden die Betten gereinigt. Bei den möglicherweise mit gefährlichen Erregern infizierten Betten muss dazu eigens eine Schutzbekleidung getragen werden. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 12 von 13. In der zentralen Sterilgutversorgungs-Anlage werden täglich rund 10'000 Operations-Instrumente im Wert von rund einer Million Franken gereinigt und sterilisiert. Die vollautomatische Reinigung hat international Interesse ausgelöst. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
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Bild 13 von 13. In der zentralen Sterilgutversorgung arbeiten 30 Mitarbeiter aus 16 Ländern. Sie prüfen alle Instrumente ganz genau, bevor sie den Chirurgen das Material steril zurückbringen. Bildquelle: Barbara Meyer/SRF.
4000 Mitarbeiter arbeiten für das Kantonsspital Aarau. Etwa 100 davon haben ihren Arbeitsort unter der Erde. SRF war zu Besuch in der Wäscheversorgung, wo täglich bis zu 4,5 Tonnen Wäsche sortiert werden und Ärzte ihre frisch gebügelten weissen Kittel in Empfang nehmen können. Aber auch die Bettenversorgung ist im Untergeschoss daheim. Sie stellt sicher, dass sich kein Patient ekeln muss, wenn er sein Bett bezieht.
Handy-Empfang für Verirrte
Sauberkeit ist auch in derjenigen Abteilung das A und O, wo die Operationsinstrumente wieder steril gemacht werden. Die Aufbereitungsanlage für die Instrumente zählt zu den modernsten ihrer Art in Europa.
Verbunden sind die einzelnen Gebäude und Abteilungen mit langen Gängen. Ohne Velo oder Elektro-Mobil kommt man hier rasch ausser Atem. Und ohne Erfahrung verirrt man sich schnell. Deshalb hat es in den Gängen da und dort Telefone an der Wand. Inzwischen wurde aber auch in den ganzen Katakomben Handy-Empfang ermöglicht.
Die Arbeit in der Unterwelt des Kantonsspitals ist anstrengend. Die Mitarbeitenden sind ständig Kunstlicht ausgesetzt. Deshalb haben sie Anrecht auf etwas mehr Pausen: 20 Minuten länger als andere Angestellte dürfen sie den Arbeitsplatz verlassen. Um kurz nach oben zu gehen, ein paar Sonnenstrahlen zu geniessen und etwas frische Luft zu schnappen.